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Judo
Nach Trostrunde trumpft Lebuser auf

Erfolgreich: der Frankfurter Sportschultrainer Michael Rex mit dem Drittplatzierten Nick Köhler (PSV Frankfurt) und Oliver Leistner (Blau-Weiß Vetschau/ von links)
Erfolgreich: der Frankfurter Sportschultrainer Michael Rex mit dem Drittplatzierten Nick Köhler (PSV Frankfurt) und Oliver Leistner (Blau-Weiß Vetschau/ von links) © Foto: Mike Köhler / frei
Mike Köhler / 17.11.2018, 06:00 Uhr
Herne. 249 Judoka gingen beim 26. Mario-Kwiat-Gedächtnisturnier der Männer unter 17 Jahren in Herne an den Start. Das DJB-Sichtungsturnier wurde wieder vom DSC Wanne-Eickel organisiert. Für den Bundestrainer Bruno Tsafak war das wieder eine gute Gelegenheit, die besten Kämpfer des kommenden U18-Jahrgangs zu beobachten.

In der mit 42 Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm startete auch der Lebuser Nick Köhler. Nach einem Freilos in der ersten Runde konnte er Höllisch (Hamburg) mit einer Würgetechnik vorzeitig besiegen. Nach einer Niederlage gegen Ramzi (Köln) musste der an der Frankfurter Sportschule trainierende Judoka den Weg über die Trostrunde antreten.

Das gelang ihm eindrucksvoll, denn nach Siegen gegen Hofmann (Sachsen), Schmidt (Bayern) und Becker (Sachsen) erreichte der Fünfzehnjährige das kleine Finale. Gegen Gegic (Bayern) sicherte sich Köhler mit einem tollen Wurfpunkt auch dort den Sieg und damit die Bronzemedaille.

Sportschultrainer Michael Rex zeigte sich sehr zufrieden mit Köhlers Leistungen. „Das war heute technisch und taktisch eine klasse Leistung von Nick. Er hat nach der vermeidbaren Niederlage weiter konzentriert gekämpft. Auch bei zwischenzeitlichem Rückstand in den folgenden Begegnungen ist er ruhig geblieben und hat auf seine Chance gewartet“, so die Einschätzung. „Als mittlerer Jahrgang der U17 war das Ergebnis in dem hochkarätigen Teilnehmerfeld so nicht zu erwarten. Jetzt heißt es für alle meine Sportler, weiter an den Defiziten, speziell der Bodenabwehr, zu arbeiten, um für die anstehenden Wettkämpfe gut vorbereitet zu sein.“

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