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Kegeln
Classic-Kegler ermitteln Titeltäger

Karsten Glatzer / 29.11.2018, 02:45 Uhr
Kienitz Die Würfel sind gefallen: Die neuen Titelträgerinnen und Kreismeister im Classic-Kegeln gekürt. Auf der Anlage des SV Traktor Kienitz gab sich in diesem Jahr die Elite aus Märkisch-Oderland die Ehre.

Das Zechiner Mixteam aus KSC-Akteurin Kim Müller und Zechins Karsten Glatzer errangen zusammen 501 Holz, die in der Endabrechnung für den zweiten Platz und damit Silber reichten. Nur Wriezens Spitzenduo Heike Hülse und Thomas Willenberg erspielten mit 524 Kegel mehr und wurde damit zurecht Mix-Kreismeister 2019. Bronze ging an die Tochter- und Vaterkombination aus Charleen und Mario Glasse vom KV Spreenhagen, die es auf 493 Holz brachten. Die Rangliste komplettierten Jeanette Höwner/Mario Karl (490), Laura Holzfuß/Robert Wagner (487), Frieda Bittelmann/Luca Flauaus (482), Anke Winterkorn/Denis Ambos (481) und Doreen Lehmann/Burkhard Winter (420).

In der Frauenkonkurrenz setzte sich Tochter- und Mutterduo  Frieda und Katrin Bittelmann vom 1. KSC 1959 Seelow mit 514 Holz durch und durfte den Kreismeistertitel bejubeln. die Vizemeisterschaft ging an den KV Gut Holz 1974 Wriezen  vertretn durch Sandra Kampf und Lina-Marie Lehmann (503). Auch der dritte Platz belegte der KSC Seelow durch Gerhild Maudrich und Ilona Jänike, die 499 Kegel zu Fall brachten. Danach folgten die Teams aus Heike Hülse/Heike Grunow (496), Elvira Eichhorst/Kathrin Conrad (473) und Anette Möller/Laura Holzfuß (466).

Im Doppel der Herren blieben abermals die Akteure von Gut Holz Wriezen das Maß aller Dinge. Diesmal spielten Thomas Willenberg und Lucas Topka zusammen, die es zusammen auf gute 531 Holz brachten und den Titel einheimsten. Platz zwei belegten Seelows Mario Karl und Lothar Schulze mit 517 Kegel. Knapp dahinter positionierten sich Wriezens Frank Möller und Jens Schäfer mit 513 Holz. Die wieteren Platzierungen lauteten: Dieter Gehrke/Burkhard Winter (509), GünterWolter/Karsten Glatzer (501), Denis Ambos/Jens Streich (448) und Paul Haese/Luca Flauaus (422).

Die SG Zechin hatte bei den Kreismeisterschaften im Sprint des Männer-Wettbewerbs mit Patrick Seidemann und Karsten Glatzer lediglich zwei Akteure am Start. Insgesamt gingen elf Teilnehmer ins Rennen. Zunächst durchlief man die Qualifikationsrunde, um die Duelle für die erste K.o.-Runde zu erhalten. Trotzdem mussten sich die Akteure anstrengen, da in der „Quali“ bereits drei Teilnehmer die Segel streichen mussten. Gespielt wurden 2 x 10 Volle und 2 x 10 Abräumer. Das frühzeitige Ausscheiden traf Zechins Patrick Seidemann, seine 148 Holz reichten zum Weiterkommen nicht aus. Aber auch Spreenhagens Luca Flauaus (152) und Wriezens Thomas Siebert (153) konnten die Turnschuhe zurück in die Sporttasche packen. Die anderen acht Teilnehmer zogen in die erste K.o.-Runde ein und die Duelle standen fest. Spreenhages Uwe Köhler, der mit sehr guten 196 Holz den ersten Platz in der „Quali“ belegte, musste sich gegen Robert Wagner behaupten. Um in die nächste Runde einzuziehen, benötigt jeder Spieler zwei Satzpunkte. Pro gewonnener Bahn, gibt es einen Satzpunkt (SP). Bei Satzgleichheit entscheidet das Sudden Victory, also drei Würfe ins Vollbild, das Duell. Jedoch benötigte Köhler in seinem Match gegen Robert Wagner keine Verlängerung. So gewann er beide Bahnen und zog mit 2:0  in die zweite Runde ein.

KSC-Akteur Mario Karl, der starke 192 Holz erzielt hatte, nahm es mit Spreenhagens Dirk Haese auf. Auch für den Seelower lief die erste Runde nach Maß und entschied das Duell kurzerhand mit 2:0 zu seinen Gunsten. Wesentlich dramatischer verliefen die Begegnungen zwischen Mario Glasse / Denis Ambos sowie Karsten Glatzer / Stefan Kulschun. Beide Paarungen gingen in die Verlängerung. Der Kienitzer Lokalmatador Denis Ambos musste sich im Sudden Victory gegen Spreenhagens Mario Glasse geschlagen geben. Zwischen Karsten Glatzer und Stefan Kulschun bedarf es sogar noch ein zweites Sudden Victory, in dem sich Glatzer schlussendlich behauptete.

Im Halbfinale traf Uwe Köhler auf Mario Karl, während Mario Glasse es mit Karsten Glatzer aufnahm. Sowohl Köhler als auch Karl heimsten jeweils einen Satzpunkt ein, so dass die Verlängerung die Entscheidung brachte. Die besseren Nerven hatte der Seelower, der damit ins Finale einzog. Diesmal ohne Sudden Victory machte Glatzer seine Finalteilnahme vorzeitig mit 2:0 klar.

Im Sprintfinale gewannen beide Akteure je einen Satzpunkt. Folglich musste die Entscheidung im Sudden Victory fallen. Zechins Karsten Glatzer landete die besseren Würfe und schnappte sich den Kreismeistertitel im Sprint!

Bei den Frauen war die Anzahl von vier Spielerinnen sehr überschaubar. Nichtsdestotrotz lieferte sich man packende Duelle. Letztlich gewann Heike Hülse vom KV Gut Holz 1974 Wriezen im Finale gegen KV Spreenhagens Charleen Glasse und freute sich über den Titel als Sprintkreismeisterin. Aber auch Wriezens Laura Holzfuß sowie Heike Grunow durften sich über Bronze freuen.

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