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Haushalt
Amtsumlage von 30 Prozent beschlossen

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Symbolbild © Foto: Jens Wolf
Doris Steinkraus / 05.12.2018, 06:45 Uhr
Neuhardenberg (MOZ) Nachdem die Verhandlungen zur Bildung einer Verbandsgemeinde mit Seelow gescheitert sind, läuft im Amt Neuhardenberg alles weiter wie gewohnt. Die Gemeinde Märkische Höhe kann nicht, wie zunächst beabsichtigt, ab 2019 ins Amt Märkische Schweiz wechseln. Der künftige Weg der drei Gemeinden ist derzeit völlig offen. Und doch gab es im Amtshaushalt eine Veränderung. Seit Bildung des Amtes sind die Kitas in dessen Trägerschaft. Das heißt, alle Kosten laufen über den Amtshaushalt. Der Amtsausschuss hatte einstimmig beschlossen, dass die Kita Reichenberg wieder in Hoheit der Gemeinde Märkische Höhe geht. Die will sie künftig – in einem neuen Anbau an der ehemaligen Schule – durch einen freien Träger bewirtschaften lassen. Damit zahlt Märkische Höhe 2019 nur noch die allgemeine Umlage in Höhe von  135 428 Euro.

Für die Gemeinde Neuhardenberg liegt dieser Betrag bei 1,69 Millionen Euro. Hinzu kommen 437 000 Euro für die örtliche Kita. Gusow-Platkow zahlt für seine Kita eine Umlage in Höhe von 226 400 und eine allgemeine Umlage in Höhe von 301 188 Euro. Aus der laufenden Verwaltungstätigkeit ergeben sich im Amtshaushalt insgesamt Erträge in Höhe von 3,8 Millionen Euro. Denen stehen Aufwendungen in Höhe von 3,7 Millionen Euro gegenüber. Kämmerin Anett König erläuterte, dass eine Forderung nach der ersten Lesung des Etats eingearbeitet worden ist. Somit werden ab 2019 alle technischen Kräfte der Kitas auf Vollzeit hochgestuft.

Anett König hatte die wichtigsten Eckdaten übersichtlich aufbereitet, so dass die Amtsausschussmitglieder sie einordnen konnten. Dazu gehörten auch die Investitionen, die im Finanzhaushalt enthalten sind. Für Löschbrunnen und Tiefbrunnen in Märkische Höhe werden 76 000 Euro bereitgestellt. Geld muss auch für Computertechnik in der Verwaltung, für die Anschaffung von Computern in der Grundschule, für einen Geräteschuppen sowie die Anschaffung einer Küche in der Gusower Kita ausgegeben werden. Insgesamt sind Investitionen in Höhe von 386 000 Euro eingeplant.

Die vom Gremium erhoffte Senkung der Amtsumlage musste die Kämmerin als nicht umsetzbar zurückweisen. Sie hatte mehrere Varianten berechnet. „Die liquiden Mittel würden extrem sinken. Damit gäbe es keinerlei Spielraum mehr für unvorhergesehene Ausgaben“, erklärte sie.

Die Amtsumlage beträgt im kommenden Jahr 30 Prozent. Die Mitglieder des Amtsausschusses votierten einstimmig für den Etat.(dos)

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