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Ab ins Museum
Auf Klabund folgt Fontane

Endet im Januar: Die Ausstellung über Klabund in Lebus und 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges, die Mitglieder des Heimatvereins Lebus unter Leitung von Ortschronist Manfred Hunger (vorn) gestaltet haben.
Endet im Januar: Die Ausstellung über Klabund in Lebus und 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges, die Mitglieder des Heimatvereins Lebus unter Leitung von Ortschronist Manfred Hunger (vorn) gestaltet haben. © Foto: Johann Müller
Ines Weber-Rath / 10.01.2019, 13:37 Uhr
Lebus (MOZ) Die Mitglieder des Heimatvereins Lebus haben ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Sie haben trotz personeller Probleme durch ehrenamtliches Engagement gesichert, dass das Museum geöffnet blieb. Auch für 2019 hat der rührige Verein einiges vor.

2018 sei ein ereignis- und erfolgreiches, aber auch schwieriges Jahr für den Lebuser Heimatverein gewesen. Das schreibt dessen Vorsitzender Günter Fehling in seinem Jahresendbrief an die Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins. Schwierig war es vor allem, weil die reguläre Besetzung der Mitarbeiterstelle im Museum durch Krankheit nicht gewährleistet war. Dank der Einsatzbereitschaft einiger Vereinsmitglieder, auch aus dem Vorstand, konnte die Öffnung des Museum Haus Lebuser Land gesichert werden – wenn auch mit einigen Einschränkungen, resümiert der Vereinsvorsitzende zufrieden.

Zugleich ist das Museum durch einen Monitor für Präsentationen und die Neugestaltung des Eingangsbereiches attraktiver und moderner geworden.

Auch im zurückliegenden Jahr haben die Mitglieder des Heimatvereins zu Vorträgen, Exkursionen, Ausstellungen und Lesungen, aber auch zu Arbeitseinsätzen auf den Pontischen Hängen an der Oder und zum Feiern des Erntefestes eingeladen. Meterhohe Strohpuppen wurden erstmals als Fest-Botschafter am Stadtrand aufgestellt.

Thematische Schwerpunkte waren in diesem Jahr der 100. Jahrestag des Endes des 1. Weltkrieges. Dazu haben Vereinsmitglieder unter Leitung von Ortschronist Manfred Hunger eine Ausstellung mit einem speziellen Lebus-Bezug gestaltet. Er gilt dem Dichter und Kriegsgegner Klabund, der Wurzeln in Lebus hatte. Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Januar zu sehen. An dem Tag gibt es ab 15 Uhr eine Finissage dazu.

Im Oktober wurde die Eisenbahngeschichte der Stadt weiter geschrieben: Dank der Unterstützung von Spendern war es möglich, am einstigen Bahnhof, an dem sich 1977 das tragische Zugunglück ereignet hat, einen Gedenkstein einzuweihen.

Großer Beliebtheit erfreut sich der vom Heimatverein organisierte Lesekreis. Er wird sich im kommenden Jahr, anlässlich des 200. Geburtstages des Dichters, besonders dem Werk von Theodor Fontane widmen.

Im Arbeitsprogramm fürs kommende Jahr finden sich bekannte Formate mit neuen, aktuellen Inhalten. Zum Beispiel eine neue Fotoausstellung zum Thema „Lebus im Wandel“, die im Rahmen des Neujahrsempfangs eröffnet werden soll.

Natur- und Landschaftsführer Norbert Weiß setzt seine Vortragsreihe fort, es gibt geführte Wanderungen und eine neue Jahres-Ausstellung. Ihr Thema ist die „Lebuser Gastronomie im Wandel der Zeit“.

Termine 2019

Aus dem Veranstaltungsplan des Heimatverein Lebus:

Januar:

12. Januar, 15 Uhr: Finissage Klabund-Ausstellung

25. Januar, 19 Uhr: Neujahrsempfang mit Eröffnung der Fotoschau „Lebus im Wandel“

Februar:

8. Februar, 19 Uhr: Vortrag von Werner Weiß zu heimischen Greifvögeln

22. Februar, 19 Uhr: Lesekreis mit Schauspieler Detlef Bierstedt zu Theodor Fontane

März:

30. März, 19 Uhr: Eröffnung Ausstellung „Lebuser Gastronomie im Wandel der Zeit“

April:

6. April, 10 Uhr: Geführte Wanderung durchs Naturschutzgebiet Oderberge Lebus

Mai:

18. Mai, 10 Uhr: Radtour zur Verdichterstation in Mallnow und Besichtigung

19. Mai, 15 Uhr, Vortrag von Manfred Hunger zur Lebuser Gastronomie

Juni:

22. Juni, 9 Uhr: Naturkundliche Führung mit Kerstin Kürzer und Werner Weiß

September:

7. September, 14 Uhr: Erntefest

Oktober:

12. und 26. Oktober, je 9 Uhr: Arbeitseinsätze

Dezember:

8. Dezember, 14 Uhr: Advent im Museum

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