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„Lebensmut“ in Alt Tucheband feierte traditionellen Neujahrsempfang im Haus am Park

Senioren
Mit Sekt und Pfannkuchen in geselliger Runde

Neujahrsempfang im Haus am Park. Elke Zinke und Marianne Buhrow (l.) verteilen Sekt zum Anfang an die Besucher, so auch an Joseph Augustin (90, mitte).
Neujahrsempfang im Haus am Park. Elke Zinke und Marianne Buhrow (l.) verteilen Sekt zum Anfang an die Besucher, so auch an Joseph Augustin (90, mitte). © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 10.01.2019, 20:04 Uhr
Alt Tucheband (MOZ) Zur ersten Veranstaltung des Jahres, deklariert als Neujahrsempfang, hat der Seniorenverein „Lebensmut“ am Donnerstagnachmittag ins Haus am Park eingeladen. Knapp 20 Rentner waren dabei.

„Ich freue mich sehr, dass ihr wieder alle gekommen seid. Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2019 und viel Gesundheit“, sagte Helga Bauer und erhob ihr mit Sekt gefülltes Glas. „Dir auch alles Gute“, antworteten die Senioren an der langgezogenen Kaffeetafel fröhlich als Dank. Gemeinsam wurde angestoßen, dann griff man beherzt zu den bereitgestellten Pfannkuchen, aber auch Kaffee und Kuchen, den die Gäste mitgebracht hatten.

Zuvor hatten schon Elke Zinke und Marianne Buhrow reihum alle Senioren mit Sekt gefüllten Gläsern versorgt. Auch Sieglinde Schenk (80), Ingrid Winkler (66) und Joseph Augustin (90) wurden bedacht. „Aber nicht soviel, ich muss ja noch fahren“, bekannte letzterer. Der Senior ist mit Joachim Zinke der einzige Mann im Team der aktuell 18 Mitglieder. Sie wie auch die vielen alleinstehenden Frauen, kommen gern zum Seniorentreffen, das der Verein „Lebensmut“ alle 14 Tage anbietet. „Gedacht ist die Zusammenkunft für alle Senioren aus Alt und Neu Tucheband und Hackenow, aber meistens kommen nur die Mitglieder vom Verein“, erzählt die Vorsitzende Helga Bauer. So war es auch am Donnerstag. Die Gruppe feierte im Vorjahr schon ihr 20-jähriges Bestehen. Als Gründungsmitglied ist nur noch Marianne Klamke dabei. Der Rest trat später ein, wie auch Schriftführerin Annemarie Dobberke, die zwischendurch mit der Kamera vom Neujahrsempfang etliche Fotos macht – schließlich führt sie noch die Chronik.

Daraus ersichtlich ist, bei „Lebensmut“ ist der Name Programm. Für 2019 hat Helga Bauer bereits den Plan vorbereitet. „Ich würde gern noch viel mehr machen, doch oft wollen die Senioren einfach nur unter sich sein und reden.“ Darüber hinaus gibt es feste Veranstaltungen wie Fasching, Schlachtefest, Grillen im Sommer, Gänsekeulen-Essen zu St. Martin und die Weihnachtsfeier. Zwischendurch sind Ausflüge, Busfahrten und etliche Vorträge mit Fachleuten angedacht - nicht nur zu rentnertypischen Themen wie Apotheke und Diakonie sondern auch zu Büchern, die Annemarie Dobberke wieder vorstellen wird.

Für den Vereinsstruktur wichtig wird indes schon das nächste Treffen noch im Januar. Weil die Vize-Chefin Annemarie Schauer nach Seelow umgezogen ist, müssen die Mitgliedern für den Posten des Stellvertreters dann einen Ersatz wählen.

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