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Kegeln
Nichts zu holen für Zechiner Kegler

Anspruchsvolle Bahn: der Berliner Gastgeber Jürgen Drechsler (links) und Zechins Robert Lehmpfuhl
Anspruchsvolle Bahn: der Berliner Gastgeber Jürgen Drechsler (links) und Zechins Robert Lehmpfuhl © Foto: Karsten Glatzer
Karsten Glatzer / 16.01.2019, 02:15 Uhr
Berlin Auch im neuen Jahr setzt sich der Negativtrend der Verbandsliga-Mannschaft der Classic-Kegler der SG Zechin fort. Beim SKC Kleeblatt Berlin II sollte erneut nichts Zählbares herausspringen, kassierten die Zechiner eine 2:6-Niederlage (2938:3037 Holz). Es war das nunmehr dritte erfolglose Spiel in Folge. Die SG Zechin bleibt aber auf Platz 3 der Liga.

Die Gastgeber wussten ihre anspruchsvolle Bahnanlage zu nutzen und verschafften sich schnell einen guten Vorsprung in den Gesamtholz. Dieser blieb  zu keinem Zeitpunkt der Partie gefährdet. Beginnend mit Thomas Specht (523) nahm der Siegeszug seinen Lauf. Zu jeder Zeit überlegen, gewann er das Duell gegen Zechins Neuzugang Daniel Schneider (468).

Auch Karsten Trabs (489) hatte seine Schwierigkeiten und geriet mit 0:2-Satzpunkten in Rückstand. Jedoch befand sich Kontrahent Torsten Schwarz (487) immer noch in Schlagdistanz, und dies ließ Trabs nicht ungenutzt. Nach einer exzellenten Aufholjagd glich er aus und schnappte sich aufgrund der zwei Gesamtholz mehr den ersten Mannschaftspunkt.

Im Mitteldurchgang schlugen die Berliner erneut zu. Es war der Tag von Olaf Richter, der mit  544 Holz den Bestwert der Partie aufstellte. Angesichts dessen blieb Karsten Glatzer (497) nur das Nachsehen.

Dennoch hielt Zechins Andy Seidemann (488) die Hoffnung auf einen Tabellenpunkt aufrecht, da er sein Match gegen Heinz Uphoff (480) vorzeitig mit 3:0 für sich entschied. Damit stand es ausgeglichen in den Mannschaftspunkten, so dass noch ein Unentschieden möglich war. Mit der Entscheidung betraut, starteten Marco Specht (509) sowie Kapitän Robert Lehmpfuhl (487) den dritten und letzten Durchgang. Überraschenderweise sah es nach den ersten beiden gespielten Bahnen sehr gut für die Zechiner aus, da beide Akteure jeweils mit 2:0 in Führung lagen. Das Unentschieden war im dritten Satz schon sicher gewesen – aber die Berliner Routiniers holten noch zum Gegenschlag aus. Sowohl Jürgen Drechsler (513) als auch Heiko Bartscheck (490) schafften den Ausgleich und überflügelten die Gäste im Ergebnis, so dass am Ende auch die Schlussduelle verloren gingen.

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