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Lebuser Burgschule lädt am Sonnabend zum Tag der offenen Tür ein / Ergebnisse des von der „Aktion Mensch“ geförderten Licht-Projektes werden präsentiert

Bildung
Schulflure mit Burg, Elfen und vielen Pusteblumen

Tolles neues Wandbild: Felix, Helene, Frieda und Luca aus der Klasse 1b (v.l.) bewundern mit Schulleiterin Andrea Perlwitz die große Burg auf dem Graffitibild im Flur.
Tolles neues Wandbild: Felix, Helene, Frieda und Luca aus der Klasse 1b (v.l.) bewundern mit Schulleiterin Andrea Perlwitz die große Burg auf dem Graffitibild im Flur. © Foto: Matthias Lubisch
Ines Weber-Rath / 16.01.2019, 06:30 Uhr - Aktualisiert 16.01.2019, 07:53
Lebus (MOZ) Die Burgschüler und ihre Lehrer sowie der Schulförderverein laden am Sonnabend, von 10 bis 12 Uhr, zum Tag der offenen Tür ein. Der richtet sich traditionell zwar vor allem an die künftigen Erstklässler und ihren „Anhang“. Sie sollen sich die Schule ansehen und sie erleben. Schülerlotsen aus den Klassen 4 bis 6 werden als Guides an der Schultür bereit stehen, sagt Schulleiterin Andrea Perlwitz.

Willkommen sind aber auch ehemalige Schüler und die Eltern jetziger Burgschüler. Sie dürften staunen, wenn sie das Schulhaus betreten: Die Flure dort sind neu gestaltet. Der Blick fällt zuerst auf ein Motivbild, dem die Schule ihren Namen verdankt – auf die Lebuser Burg hoch oben, auf dem Berg. Elfen, ein Junge und ein Mädchen, begrüßen die Gäste und pusten in Richtung des Pusteblumengartens, der sich an den Wänden im Eingangsbereich entlang erstreckt. Die Samenschirmchen der Blumen tragen in Fortführung des Motivs Zahlen und Buchstaben.

Die von Graffitikünstler Oliver Bock ausgeführte Flurgestaltung ist ein Ergebnis des von der „Aktion Mensch“ geförderten Projektes „Es werde Licht“. Ein Vierteljahr lang haben die Burgschüler bis zum Jahresende, in der individuellen Lernzeit am Nachmittag, an dem vom Schulförderverein beantragten und begleiteten experimentellen und künstlerischen Bildungsprojekt gearbeitet“, erklärt Schulsozialarbeiterin Maren Nickel.

Mit den über die Projektförderung erworbenen Elektrobaukästen – ein Klassensatz kostet immerhin rund 1800 Euro – haben die Burgschüler das Prinzip der Stromerzeugung kindgerecht erfahren. Im Sachkunde-Fachraum können die Besucher die Experimente am Sonnabend erleben.

In der Kreativwerkstatt der Schule haben sich die Schüler künstlerisch mit dem Projektthema  auseinandergesetzt. Über die Stromerzeugung durch Windräder kamen sie zur Pusteblume, die sinnbildlich als Wünscheträger gilt. „Wenn wir das Projekt fortsetzen könnten, würden wir auch die Treppenflure neu gestalten“, wünscht sich Maren Nickel.

Am Sonnabend präsentieren sich auch das Kinder- und Jugendhaus Lebus, der Sportverein Blau-Weiß sowie die Horte Lebus und Podelzig mit ihren Angeboten.

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