Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Neujahrsempfang
Positiver Ausblick nach deutlicher Kritik

Gibt einen Ausblick: Amtsdirektor Karsten Birkholz (r.) beim Neujahrsempfang des Amtes Barnim-Oderbruch in der Turnhalle Neulewin. Dabei wurden auch die „Bürger des Jahres“ geehrt.
Gibt einen Ausblick: Amtsdirektor Karsten Birkholz (r.) beim Neujahrsempfang des Amtes Barnim-Oderbruch in der Turnhalle Neulewin. Dabei wurden auch die „Bürger des Jahres“ geehrt. © Foto: Nadja Voigt
Nadja Voigt / 11.02.2019, 21:00 Uhr
Neulewin (MOZ) Einen Rück- und einen Ausblick auf das Geschehen im Amt Barnim-Oderbruch gaben der Amtsdirektor Karsten Birkholz und der Vorsitzende des Amtsausschusses, Rudolf Schlothauer, beim Neujahrsempfang. Dabei dankten beide den Bürgern, die sich in den Gemeiden einbringen – egal ob als gewählte Vertreter oder Vereinsmitglieder.

Noch immer sei das Geschehen in den Dörfern geprägt von deren prekärer finanzieller Situation, blickte Schlothauer zurück. „Die Finanzen reichen vorne und hinten nicht.“ Weshalb sie oft nicht einmal genug für die Pflichtaufgaben, geschweige denn für die freiwilligen Aufgaben, hätten. Und das, obwohl es ein hohes Steueraufkommen gebe. „Aber das kommt in den Gemeinden nicht an“, konstatierte er.

Dennoch sei in den Gemeinden im Jahr 2018 eine Menge auf den Weg gebracht worden: Der Umbau des Gemeindezentrums in Neutrebbin, die Neugestaltung des Schulhofes in Altreetz, verschiedene Radwege- und Straßenbaumaßnahmen sowie die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges. Rund 3,5 Millionen Euro seien so investiert worden. Mehr als 50 Prozent davon aus verschiedensten Fördertöpfen.

Ohne die wird es auch im kommenden Jahr nicht gehen: Größte Maßnahme für das Amt ist der Anbau an der Kita Bliesdorf. „Auch an der Europabrücke sollen erste Maßnahmen in diesem Jahr sichtbar werden“, blickte Amtsdirektor Karsten Birkholz voraus. Zudem wird es ein weiteres Feuerwehrfahrzeug geben, Investitionen an allen Schulstandorten.

Als weitere Themen, die die sechs Gemeinden zwischen Oder und Berliner Rand betreffen, nannte er Maßnahmen im Rad- und Fußwegebau in Neulewin und Neutrebbin, den Ausbau des Hauses in der Dorfstraße 24 in Reichenow, Lösungen für die Gemeindehäuser in Prötzel  und Harnekop sowie den Feuerwehrstandort in Strenebeck. Dort werden die Kameraden und die Gemeinde Hand in Hand gehen, gab sich der Verwaltungschef aus Wriezen überzeugt.

Als weitere große Herausforderung sieht Karsten Birkholz die anstehenden Wahlen. Sie werden für Veränderungen in den Gemeindevertretungen sorgen. „Denn es gibt auch schon Einige, die gesagt haben, dass sie nicht mehr antreten werden.“ Er dankte in diesem Zusammenhang für das zum Teil jahrezehntelange Engagement in den Kommunalparlamenten.

Ausgerichtet wurde der Neujahrsempfang des Amtes Barnim-Oderbruch in diesem Jahr von der Gemeinde Neulewin. Nach den Feierlichkeiten zum 25. Bestehen des Amtes vor zwei Jahren direkt an der Oder in Güstebieser Loose, fand der Empfang und die Ehrung der „Bürger des Jahres“ 2018 in der Amstverwaltung in Wriezen statt. Nun hatte wieder eine Gemeinde die Gelegenheit, alle Gäste aus Kommunalpolitik, Wirtschaft, den Kitas und Schulen und von den Vereinen zu begrüßen.(nv)

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG