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Arbeitsministerin Susanna Karawanskij besucht Gründerzentrum Letschin und diskutiert mit Nutzern des Coworking-Cafés

Kabinettsrunde
EU-Starthilfen für Gründer auch ab 2021 eingefordert

Arbeitsministerin vor Ort: Stic-Wirtschaftsfördergesellschaft-Geschäftsführer Andreas Jonas (r.) erläuterte Ministerin Susanna Karawanskij (l.) die Bedeutung des Letschiner Stützpunktes.
Arbeitsministerin vor Ort: Stic-Wirtschaftsfördergesellschaft-Geschäftsführer Andreas Jonas (r.) erläuterte Ministerin Susanna Karawanskij (l.) die Bedeutung des Letschiner Stützpunktes. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 14.03.2019, 07:00 Uhr
Letschin (MOZ) "Es ist wichtig, dass in der nächsten Förderperiode das Thema Gründer-Förderung und young comanies als ein Punkt vorgesehen ist. Die dafür bereitgestellte Summe ist uns zunächst einmal zweitrangig. Hat das Thema erst einmal eine Hausnummer, können wir für die Höhe der Mittel kämpfen. Wenn das nicht der Fall ist, dann wird es schwer", machte Andreas Jonas, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft STIC, am Dienstag im Letschiner Gründerzentrum deutlich. Dieser Einrichtung, die das STIC 2014 als Anlaufpunkt für Gründer aus dem Oderbruch in der alten Schule eingerichtet hatte, hat Arbeitsministerin Susanna Karawanskij nach der Kabinettsberatung mit dem Landkreis besucht. Gegenüber der Ministerin erklärte der STIC-Chef, dass es sinnvoll ist, die verschiedenen Fördermöglichkeiten wie green companies, Lotsendienst, young companies oder Gründerberatung zusammen zu betrachten und zu fördern. Dabei gäbe es auch Einsparpotentiale, wenn das Geld knapper wird. Dass dies erfolgt, daran ließ Susanna Karawanskij keine Zweifel. In Hinblick auf den Brexit seien die Aussichten für die nächste Förderperiode nicht so gut, betonte sie. Karawanskij kam in Letschin auch mit Nutzern der Coworking-Stelle ins Gespräch, die die von Torsten Kohn betreute Arbeitsstätte regelmäßig nutzen wie Grafikdesigner Jochen Mahlke sowie mit Gründerin Wilma Rippich und den Kienitzern Frank Städler und Odette Bollfras.

Karawanskij interessierte sich dafür, ob es in der Region auch schon Coworking-Projekte gibt, die auch mit Wohnprojekten verbunden sind. Dabei verwies Jonas auf die Genossenschaft auf dem alten Gutshof Prädikow, die bisher das größte derartige Projekt darstellt. Grundsätzlich sei er überzeugt, dass sich Coworkingprojekte immer dort anbieten, wo sie mit anderen Projekten, wie in Letschin mit dem Gründerzentrum, verbunden werden können. Claudia Rosenstengel, Projektleiterin der Gründerzentren, informierte, dass seit 2005 bereits 1230 Teilnehmer betreut wurden und das Interesse an Gründungen ungebrochen sei.

Aktuell seien 50 Teilnehmer in den Kursen. Dabei werde auch darauf Rücksicht genommen, dass einige Teilnehmer nicht die Möglichkeit haben, in die Zentren zu kommen. Für sie gibt es Web-Seminare im Internet.

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