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Brandenburgliga-Fußballer von Victoria Seelow unterliegen daheim dem Tabellendritten MSV Neuruppin

Fußball
0:5-Rückschlag für Flaig-Elf

Blieb blass: Seelows Torjäger Robert Budzalek (links) im Laufduell mit dem Neuruppiner Martin Dombrowski.
Blieb blass: Seelows Torjäger Robert Budzalek (links) im Laufduell mit dem Neuruppiner Martin Dombrowski. © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 25.03.2019, 00:21 Uhr
Seelow (MOZ) Einen herben Rückschlag mussten die Brandenburgliga-Fußballer von Victoria Seelow quittieren: Die Elf von Trainer Peter Flaig unterlag daheim dem MSV Neuruppin deutlich mit 0:5 (0:1).

Dabei hatte es im Flutlichtspiel im ersten Durchgang keineswegs nach einem Spaziergang für die Gäste ausgesehen. Vielmehr waren die Platzherren direkt "on fire" und kamen durch Marcel Georgi nach Zuspiel von Anastasios Alexandropoulos bereits in der zweiten Minute zur ersten hochkarätigen Gelegenheit. Umringt vom MSV-Trio Kevin Blumenthal, Tim Schultka und Alexander Riehl verfehlte Georgis Schuss das Neuruppiner Gehäuse haarscharf. Das war es aber schon mit der Offensiv-Herrlichkeit der Heimelf. Fortan rannten sich die Gastgeber immer wieder an der dicht gestaffelten Neuruppiner Defensive fest.

Die Gäste kontrollierten die Partie, aber in wirkliche Gefahr brachten sie das Seelower Tor nicht. So dauerte es bis zur 42. Minute, ehe Oleksandr Stepanyshyn eine sehenswerte Kombination mit dem 0:1 abschloss. Den kleinen Funken Hoffnung, doch noch mit einem Remis in die Pause gehen zu können, löschte Seelows Mariusz Wolbaum, als er im Anschluss an einen Eckball den Ball weit über das von Daniel Fraufarth souverän gehütete MSV-Gehäuse drosch (44.).

Nach dem Wiederanpfiff des kaum geforderten Unparteiischen Max Göldner aus Bad Saarow entschieden die Gäste in den ersten zehn Minuten die Partie zu ihren Gunsten. Zunächst stand der Seelower Abwehrverband gegen ein sich nach und nach seiner Offensivqualitäten bewusst werdendes Neuruppiner Team noch stabil. Der quirlige Stepanyshyn war es schließlich, der eine Flanke des lauffreudigen Martin Dombrowski per Kopf zum 0:2 (52.) einnickte. Damit nicht genug: Wenige Augenblicke später hatte Markus Lemke seinen ersten Jubelauftritt. Als der im zweiten Durchgang kaum zu bremsende Stürmer per Kopf einen Freistoß von Stepanyshyn zum 0:3 (55.) vollendete, nahm die Seelower Heimschlappe bereits konkrete Züge an. Mit der 3:0-Führung im Rücken war dem spielstarken MSV-Ensemble nicht mehr beizukommen. Die Gäste verwalteten das Resultat ohne jedoch gänzlich auf weitere Treffer zu verzichten. So langte in der Schlussphase Lemke noch zweimal zu (73./76.) und schraubte mit seinem lupenreinen Hattrick das Ergebnis auf 0:5. Die Messe war gelesen, auch wenn Seelow das Bemühen, zumindest den Ehrentreffer erzielen zu wollen, nicht abzusprechen war. Allein: Der Geist war willig, das Fleisch indes nicht so.

"Das Ergebnis sieht deutlich aus, doch es war ein hartes Stück Arbeit. Wie haben gut kombiniert und zweikampfstark agiert. Wir nehmen ein Hochgefühl mit", freute sich MSV-Coach Henry Bloch.

"Es bringt uns nicht weiter, jetzt auf das Team einzudreschen. Wir müssen das Positive mitnehmen und davon gab es trotz der heftigen Niederlage einiges bei uns zu sehen", machte Seelows Peter Flaig gute Miene zum weniger guten Auftritt seiner Elf.

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