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Werkausschuss bescheinigt dem stadteigenen Seelower Unternehmen kontinuierliche Arbeit. Jahresergebnis 2018 weist Plus aus.

Bilanz 2018
Lob für Team des Seelower Bauhofes

Dank an das Team: Werkleiterin Astrid Gellenthin gibt den Dank der Stadtverordneten an einen Teil ihrer Mitstreiter weiter. Sie sorgen in der Stadt und auch für Dritte in verschiedenen Gemeinden für ansprechende Anlagengestaltungen.
Dank an das Team: Werkleiterin Astrid Gellenthin gibt den Dank der Stadtverordneten an einen Teil ihrer Mitstreiter weiter. Sie sorgen in der Stadt und auch für Dritte in verschiedenen Gemeinden für ansprechende Anlagengestaltungen. © Foto: Doris Steinkraus
Doris Steinkraus / 14.05.2019, 07:30 Uhr
Seelow (MOZ) Er ist mittlerweile eine Erfolgsgeschichte, der Bauhof Seelow. Das war nicht immer so, erinnerte Linken-Fraktionschef Klaus Richter im Hauptausschuss, der auch als Werkausschuss agiert. Noch vor sieben Jahren befand sich das stadteigene Unternehmen auf wirtschaftlichem Schlingerkurs.

Neustart nach Schlingerkurs

Der damalige Leiter des Bauhofes wurde 2012 seines Amtes enthoben. Im Oktober 2012 übernahm die Ortwigerin Astrid Gellenthin die Geschäfte. Das kommunale Unternehmen erholte sich langsam. Die Bauhof-Chefin konnte den Abgeordneten in der letzten Beratung des Werkausschusses in der zu Ende gehenden Wahlperiode erneut ein positives Jahresergebnis 2018 präsentieren. Zunächst sah es gar nicht danach aus. Noch im Oktober hatte sie die Abgeordneten darauf vorbereitet, dass man wohl mit einem leichten Minus abschließen werde. Grund: Der Winterdienst ist eine feste Größe des Bauhofes. Da es 2018 kaum Wintereinsätze gab, sanken die Einnahmen. Der Bauhof wird das vergangene Jahr nun jedoch mit einem Jahresplus von rund 48 000 Euro abschließen können.

Möglich seien die Ergebnisse auch durch die konsequente technische Neuausstattung, erklärte Astrid Gellenthin. Das neue Heißwasserunkrautbekämpfungsgerät Waterkracht sei zum Beispiel 2018 eine wichtige Investition gewesen. Arbeit könne effektiver erledigt werden. Zudem hätten sich die Arbeitsbedingungen mit dem Umzug 2017 von der Frankfurter- in die Gartenstraße deutlich verbessert. Astrid Gellenthin machte anhand der technischen Ausstattung auf eine entsprechende Anfrage aus dem Gremium deutlich, warum der Kurzeinsatz von Menschen aus Arbeitsfördermaßnahmen kaum möglich ist. "Überall geht es nur noch mit Technik. Für deren Einsatz sind qualifizierte Mitarbeiter nötig, die auch ein straffes Tagespensum absolvieren müssen. Das funktioniert nicht über Aushilfen", sagte sie. Im Durchschnitt seien 28,5 Frauen und Männer im Unternehmen beschäftigt.

2019 ebenfalls gut angelaufen

Auch das erste Quartal 2019 ist gut angelaufen. Es wurden Umsätze von 288 027 Euro erzielt, was ein Plus gegenüber dem Wirtschaftsplan von sieben Prozent (21 000 Euro) entspricht, so die Werkleiterin. Angeschafft werden u.a. ein Wildkrautentferner, Rasentraktor und Handrasenmäher. Sie bekommt ein großes Dankeschön an ihr gesamtes Team mit auf den Weg.

Umsatz erneut über eine Million Euro

Im vergangenen Jahr hat der Seelower Bauhof erneut die Eine-Millionen-Euro-Umsatz-Marke überschritten. 609 227 Euro wurden aus Leistungen für die Stadt, 332 918 Euro für die Seelower Wohnungsbaugesellschaft und 144 694 für Dritte erbracht. Die Mitarbeiter leisteten 25 149 Arbeitsstunden. Es gibt einen guten Beschäftigungs-Mix. 55 Prozent  sind Männer, 45 Prozent Frauen.⇥dos

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