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Eberhard Krüger buhlt gegen Dirk Hundertmark um Wählergunstim Doppeldorf an der Oder.

Bürgermeisteramt
Zwei Genschmarer stehen zur Wahl

Ulf Grieger / 15.05.2019, 06:00 Uhr
Genschmar (MOZ) Zur Bürgermeisterwahl sind in Bleyen-Genschmar zwei Bewerber angetreten. Neben Amtsinhaber Dirk Hundertmark (55 Wählergruppe Brandschutz) hat auch Eberhard Krüger (59) den Hut in den Ring geworfen. Er tritt für die CDU an, ist aber parteilos. Neben dem Mandat des Bürgermeisters hat Krüger sich auch um das des Genschmarer Ortsvorstehers und des Gemeindevertreters beworben. Eberhard Krüger ist in Genschmar aufgewachsen und hat dort bis 1981 gewohnt.

Erfahrungen im Gemeinderat

Seit 1998 wohnt er wieder in Genschmar. Er ist verheiratet, hat vier Kinder und sieben Enkel, ist bei der Bundespolizei beschäftigt und will im kommenden Jahr in den Ruhestand gehen. "Ich möchte für mehr Transparenz bei den politischen Entscheidungen sorgen", sagt Krüger, der bereits zwei Wahlperioden lang in der Gemeindevertretung war. Generell setze er auf eine bessere Zusammenarbeit mit den Vereinen und der Feuerwehr. Das kommunale Wohneigentum soll erhalten bleiben, so dass Wohnraum bezahlbar bleibt. Wichtige Anliegen sind ihm die Verbesserung des Mobilfunknetzes und des öffentlichen Nahverkehrs.

Amtsinhaber Dirk Hundertmark freut sich darauf, dass die Gemeinde nach dem Gerätehausneubau der Feuerwehr wieder Kapazitäten für weitere Vorhaben hat. Dazu gehören die Innenarbeiten im Gemeindehaus Bleyen. Die Malerarbeiten sollen nun erfolgen. Das Bodenordnungsverfahren ist angelaufen, in dem Bleyen-Genschmar die erste von fünf Raten des Teilnehmerbeitrags gezahlt hat. "Wir können im Rahmen dieses Verfahrens Wege bauen lassen, weil wir nicht im Haushaltssicherungskonzept sind und die Eigenanteile aufbringen können", erklärt der Bürgermeister. Für die Straße vom Kleinen Dorf nach Henriettenhof, den Bleyener Weg, den Schulweg in Bleyen und den Nulischweg berappt die Gemeinde 60 000 Euro als Eigenanteil. Dass die Gemeinde so gut wirtschaften kann, das liege auch an dem guten Fundament, das er als Bürgermeister von seinem Vorgänger Heinz Wilke übernehmen konnte. Auch in die Kita will die Gemeinde weiter investieren. Dort soll der gesamte Außenbereich neu gestaltet werden. Die Fläche wird begradigt, erhält Rollrasen und Gummimatten unter den Geräten.

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