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Für den Hortneubau der Grundschule "Am Wäldchen" ist am Mittwoch der Grundstein gelegt worden. Ab 2020 wird auch die Schule saniert.

Bildung
Startschuss für Schulcampus in Strausberg

Martin Stralau / 12.06.2019, 20:24 Uhr - Aktualisiert 12.06.2019, 22:31
Strausberg (MOZ) Als ersten großen Schritt für den Schulcampus Am Wäldchen bezeichnete Bürgermeisterin Elke Stadeler am Mittwochnachmittag die Grundsteinlegung für den Neubau des Hortes.

Nach mehreren Monaten Bauverzögerung – das Gelände musste erst aufwendig von unterirdisch entsorgtem Abfall und Schutt aus der Bauzeit des benachbarten Wohngebietes Otto-Grotewohl-Ring befreit werden – war die Erleichterung in den Gesichtern der Gäste abzulesen. Darunter neben Landrat Gernot Schmidt, Architekt Thorsten Schubert und Bauleiter Jens Lutter diverse Stadtverordnete und Verwaltungsmitarbeiter sowie mehr als 100 Schüler und Hortkinder, Lehrer und  Erzieher.

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Bau-Startschuss für Schulcampus in Strausberg gegeben

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"Früher hat man das gemacht, damit die Götter das Haus bewachen", erklärte Rektorin Kerstin Pukrop vor der obligatorischen Einmauerung der Kupfer-Kartusche in den Boden. "In diesem Fall übernehmen wir das", sagte sie an die Lehrer, Erzieher und Kinder gerichtet. Letztere hatten ein paar Wünsche aufgeschrieben, die neben einer aktuellen Märkischen Oderzeitung und ein paar Euro-Münzen der Stadt nun gut verschlossen in der Hülse liegen. "In jedem Klassenraum soll eine Essensbar sein und ein Kino auf Knopfdruck", ließ ein Kind seiner Fantasie freien Lauf, während sich ein anderes "eine Sushibar mit Fußballstadion um die Ecke" wünschte.

Schule kostet 15 Millionen Euro

Die Erwachsenen redeten lieber über das Machbare. 4,8 Millionen Euro steckt die Stadt zunächst in den Hortneubau mit zwei Etagen, der nach Auskunft von Hortleiterin Sabine Behlendorf für etwa 350 Kinder ausgelegt sein wird. "Zurzeit betreuen wir etwa 200 Kinder." Der Bedarf sei in jedem Fall da. "Im vergangenen und kommenden Schuljahr konnten und können wir nur zweizügig einschulen, wenn Hort und Schule fertig sind, drei- bis dreieinhalbzügig." Der Hort soll bis 2020 fertig sein, dann wird bis Ende 2021 die Schule modernisiert, sagte Architekt Thorsten Schubert. Anschließend folgen die Außenanlagen. Die Kosten für die Schule bezifferte Elke Stadeler auf etwa 15 Millionen Euro, zwei kämen vom Land. Sobald der Hort fertig ist, dienen einige seiner Räume übergangsweise als Provisorium für die Schule, die zusätzlich Container nutzen wird. Der Rohbau für den Hort, sagt der zuständige Bauleiter Jens Lutter, werde vermutlich im September fertig sein. In den vergangenen Wochen haben seine Kollegen und er Fundamente mit 200 Kubikmeter Stahlbeton und darunter noch einmal 200 Kubikmeter Beton gegossen. Darauf komme nun die zwanzig Zentimeter dicke Bodenplatte.

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