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Die meisten Mitglieder fahren heiße Motorräder und andere pflegen historische Automobile.

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Neutrebbiner Oldtimer sind Hingucker

Keine Kutsche: Der Motorbuggy, Baujahr 1909, ist ein echter Hingucker.
Keine Kutsche: Der Motorbuggy, Baujahr 1909, ist ein echter Hingucker. © Foto: Doris Steinkraus
Doris Steinkraus / 11.07.2019, 20:16 Uhr
Neutrebbin (MOZ) Oldtimer sind immer ein Hingucker, ob auf Landstraßen oder Festen. Beim 1. Oderbruchtag in Neutrebbin sorgten Mitglieder des MC Neutrebbin für solche Hingucker. "Wir haben zwei Sparten im Verein", erklärt Vereinsvorsitzender Siegfried Weber. "Unsere Hauptrichtung ist ja der Motocross. Ein Teil der älteren Mitglieder pflegt Oldtimer. Die kommen zu solchen Festen natürlich immer gut an."

So wie der Motorbuggy, der aussieht wie eine Kutsche und doch ein richtiges Automobil ist. Gebaut wurde es 1909 in Chicago. Er gehört zur Fahrzeuggattung der Highwheeler, einer nur in den USA verbreiteten Konstruktion mit vier großen Rädern, einem leichten Aufbau und einer sehr einfachen Technik: Meist  mit 2-Zylinder-Boxermotoren, luftgekühlt, mit Reibradgetriebe und Kettenantrieb der Hinterräder. Er war ideal für schlechte Straße außerhalb der Städte und deshalb vor allem bei Farmern beliebt. Mit ihm fuhren sie in der Woche zum Markt und am Sonntag zur Kirche.

Jubiläum in zwei Jahren

Ein Bekannter von Olditimerfreund und Vereinsmitglied Arno Weber hegt und pflegt das alte Automobil, ließ es beim Fest bestaunen. Auch Arno Webers BMW-Limousine 340-2, Bj. 1950, zog die Blicke vieler auf sich.

In zwei Jahren begehen die Neutrebbiner ihr 60-jährigen Vereinsjubiläum. Seit 30 Jahren leitet der 70-jährige Siegfried Berger ihn, wurde gerade für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. "Dann muss die Jugend ran", sagt der Alttrebbiner. Mit Sohn Chris ist schon mal ein Vertreter der jüngeren Generation Vizevorsitzender. Durch die sportliche Orientierung auf den Motocross konnten so manche neue und junge Mitstreiter gewonnen werden Der Verein zählt derzeit 64 Mitglieder. Zur Gründung waren es 34, in Spitzenzeiten sogar 181, als in Buckow ein Stützpunkt gegründet wurde. Dank auch von Siegfried Berger überstand der Verein alle Wendewirren, ist nach wie vor ein Aushängeschild für die Gemeinde Neutrebbin.

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