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Landespokal
Favorisierte Oberliga-Elf raus ohne Applaus

Seelows Pavel Noga blieb in Premnitz wie die gesamte Mannschaft weit unter seinen Möglichkeiten.
Seelows Pavel Noga blieb in Premnitz wie die gesamte Mannschaft weit unter seinen Möglichkeiten. © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 13.08.2019, 07:30 Uhr
Seelow (MOZ) Raus ohne Applaus lautete das Fazit des schwachen Auftritts der Oberliga-Fußballer von Victoria Seelow in der ersten Runde des Brandenburger Fußballlandespokals. Trotz des Ausscheidens mit der 0:1-Auswärtsschlappe beim Landesligisten TSV Chemie Premnitz hat Peter Flaig, seines Zeichens Übungsleiter der Oberliga-Fußballer von Victoria Seelow, seine Fähigkeit zum humorigen Flachsen nicht verloren. "Wir können uns über alles Mögliche unterhalten, allerdings nicht über Fußball und schon gar nicht über Pokalwettbewerbe", lautete am Montag seine Antwort auf die Anfrage eines Fazits der nicht einkalkulierten Pokalschlappe.

Natürlich hatte der Seelower Cheftrainer sich zu diesem Zeitpunkt so seine Gedanken über den komplett unbefriedigenden Auftritt seiner Elf gemacht. Vor allem der nicht zu übersehende Leistungsabfall  gegenüber dem Oberligastart vor einer Woche mit dem 4:2-Erfolg im Kriesderby beim FC Strausberg haben bei ihm Spuren hinterlassen.

Dementsprechend grübelte Flaig über die Schwankungen seiner Elf: "Wir haben gegen eine keineswegs übermächtige Truppe kollektiv schlecht gespielt. Dann werfen wir zu allem Überfluss auch noch alle taktische Disziplin über Bord und wundern uns, dass der Schuss dann völlig nach hinten losgeht."

So hatte der 50-Jährige während der  neunzigminütigen Spielzeit in der Pokalbegegnung schon ein deutlich stärker ausgeprägtes Selbstbewusstsein seiner Akteure erwartet: "Ich habe wirklich gemeint, dass wir bereits reifer sein würden und bei vorkommenden Drangperioden des Kontrahentes souveräner  agieren.  So aber haben wir verdientermaßen den Kürzeren gezogen und uns um das Weiterkommen gebracht."

In den ersten 45 Minuten der Partie, in der die Seelower schon leicht tonangebend agierten, aber ohne echte Möglichkeiten blieben, ging es torlos in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff des Unparteiischen fiel dann in der Schlussphase die Entscheidung zu Gunsten  der Heimelf. Elias Große traf per Strafstoß zum umjubelten 1:0-Endstand für die Gastgeber.

Victoria Seelow: Jan Wegener – SimeonApostolow, Rick Drews, Jevgenijs Kosmacovs,Dawid Jankowski – Anastasios Alexandropoulos,Pawel Noga – Sebastian Jankowski, Piotr Rymar (71. Till Schubert) – Tobi Labes, Mariusz Wol-baum

Schiedsrichter: Tobias Hagemann (Stahnsdorf) – Zuschauer: 65

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