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Stören Privatfeiern durch ihren verursachten Lärm Anwohner, muss die Gemeinde vorab handeln. Vierlinden lässt deshalb seine Satzung auf Herz und Nieren prüfen.

Belästigung
Lärm in Gemeindehäusern

Symbolfoto: pixabay
Symbolfoto: pixabay © Foto: pixabay
Cornelia Link-Adam / 09.09.2019, 20:13 Uhr
Marxdorf (MOZ) Welche Feiern lässt man zu und bis zu welcher Lautstärke? Diese Problematik sprach Klaus-Dieter Felsmann aus Worin als neues Mitglied in der Gemeindevertretung Vierlinden jüngst bei der Zusammenkunft in Marxdorf an. Demnach habe sich der Ortsbeirat von Worin mal die Satzung für das Vermieten von Gemeindehäusern angesehen. "Und darin fehlt ein Passus zum Lärmschutz", stellte Felsmann fest. Wo man früher Klanginstrumente hatte, machten heute Geräte jedem DJ Konkurrenz. "Dann ist das für Anwohner nicht vertretbar, muss man die Lautstärke genau regeln." In Felsmann’s Augen seien Gemeindehäuser wie Gaststätten anzusehen, daher gelte hier nicht die Regelung wie bei Privathäusern mit Ruhe ab 22 Uhr. Daher müsse man es genau regeln, wie laut und wie lange die Feiernden, die das Haus von der Gemeinde mieten, sein dürfen. Zumal die Vergabe an Privat ein preisgünstiges Zeichen  der Gemeinde an die Bürger sei. "Und für das Gemeindehaus in Worin gelten schon strengere Regeln wegen dem Denkmalschutz der Wassermühle, ist von Mai bis Oktober offenes Feuer und Feuerwerk verboten." Klaus-Dieter Felsmann reichte die Zettel mit seinen Notizen zur Klärung an den Bürgermeister Constantin Schütze weiter. Der ging nach eigener Auskunft auch davon aus, dass ab 22 Uhr die Musik runterzuregeln sei. Wenn dies allerdings nach Gaststätten-Manier länger laut sein dürfe, müsste sich die Gemeinde dazu positionieren. Ob nun Ruhe herrschen muss oder die Party laut länger gehen kann, soll das Ordnungsamt von Seelow-Land nun prüfen. Die Gemeindevertreter erwarten Aufklärung und Ideenvorschläge für die Satzung bereits zur nächsten Sitzung im September.

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