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70. Geburtstag
Ortsvorsteherin will weiter für die Neulewiner Bürger da sein

Gratulanten: Kerstin Herrlich (l.) und Horst Wilke beim 70. Geburtstag der Neulewiner Ortsvorsteherin "Tina" Reichmuth
Gratulanten: Kerstin Herrlich (l.) und Horst Wilke beim 70. Geburtstag der Neulewiner Ortsvorsteherin "Tina" Reichmuth © Foto: privat
Nadja Voigt / 10.10.2019, 06:30 Uhr
Neulewin (MOZ) "Jetzt bin ich entspannter", sagt Christine Reichmuth. Gerade erst hat die Neulewiner Ortsvorsteherin ihren 70. Geburtstag in großer Runde gefeiert. Und hat sich zuvor noch einmal "überreden" lassen, sich doch noch mal als Ortsvorsteherin aufstellen zu lassen. Denn eigentlich wollte sie diesen Vollzeitjob an den Nagel hängen. Nicht nur aus Altersgründen, sondern vor allem, weil auch andere sich einmal beweisen sollten. Nur leider fand sich dafür niemand. Für die nächste Wahl will sich Christine Reichmuth deshalb besser vorbereiten und dann auch wirklich einen Nachfolger finden.

Auch in Neulietzegöricke, das ebenfalls zur Gemeinde Neulewin gehört, fand sich kein neuer Kandidat. Und so musste auch Marita Dolgener in die Verlängerung. Auch sie wollte eigentlich in die zweite Reihe treten. Gemeinsam mit dem langjährigen Bürgermeister Horst Wilke. Der ist und bleibt zunächst zweiter stellvertretender Bürgermeister. Erste Stellvertreterin für die ersten drei und die nächsten sechs Monate ist Kerstin Herrlich.

Noch mehr für die Bürger da zu sein, das wünscht sich die nun 70-jährige Christine Reichmuth. Geboren in Zäckericker Loose, aufgewachsen in Heinrichsdorf und seit 1976 in Kerstenbruch ist sie ohnehin schon "die" Ansprechpartnerin in der Gemeinde. "Tina" mischt überall mit. Deshalb kamen zu ihrem Geburtstag auch nicht nur Freunde und Familie ins Bürgerhaus in Neulewin, sondern auch die ortsansässigen Firmen, ihre Amtskollegen, die Verwaltungsspitze des Amtes Barnim-Oderbruch, Wegbegleiter, die örtlichen Vereine und die Feuerwehr. "Bei 100 habe ich aufgehört zu zählen", lacht Christine Reichmuth. Ihr schönstes Geburtstagsgeschenk sei jedoch die Tour mit einem Oldie des örtlichen Busunternehmens gewesen, bei der Horst Wilke und ihr Bruder Otto Kurth die Reiseleitung übernahmen. "So haben die Gäste das Oderbruch noch nicht erlebt", ist die Jubilarin überzeugt. In der jüngsten Gemeindevertretersitzung vergangene Woche wurde Horst Wilke offiziell und tränenreich als langjähriger Bürgermeister verabschiedet.

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