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Fußball
Victoria Seelow wechselt auf Kunstrasen

Auf dem Kunstrasenplatz im Frühjahr: Seelows Kapitän Nabiel Nasser (rechts) im Kopfballduell.
Auf dem Kunstrasenplatz im Frühjahr: Seelows Kapitän Nabiel Nasser (rechts) im Kopfballduell. © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 07.12.2019, 06:00 Uhr
Seelow (MOZ) Ein erfolgreiches Sportjahr neigt sich für die Fußballer von Victoria Seelow mit dem sonntäglichen Heimspiel gegen Mitaufsteiger Tasmania Berlin (13 Uhr) dem Ende entgegen. Ein letztes Mal 90 intensive Minuten gegen die Berliner und dann kehrt erst einmal Ruhe ein und die Kicker können den Gewinn der Brandenburger Meisterschaft und den Wiederaufstieg in die Oberliga Nord als absolute Höhepunkte Revue passieren lassen.

Pünktlich mit dem Anpfiff des Unparteiischen Kevin-Coren Eckert aus Schleswig-Holstein zieht der Oberligist in Sachen Heimspiele allerdings noch einmal um: Nämlich vom Rasenplatz in der Sparkassenarena auf den EWE-Kunstrasenplatz in der Robert-Bosch-Straße. Die Kicker tragen die in der kälteren Jahreszeit anstehenden Heimpartien ab sofort ausschließlich auf dem witterungsbeständigen Kunstrasen aus. "Angesichts der angekündigten Regenfälle ist dieser Schritt unumgänglich. Unser erst im Sommer  mit reichlich Engagement und Aufwand rekultivierter Rasen besitzt noch nicht die Leidensfähigkeit, um durchnässt90 Minuten von den Kickern intensiv beackert zu werden, ohne größere Schäden davonzutragen", offenbart Victoria-Chef Roland Bienwalde den grünen Daumen.

"Bisher haben wir uns aus dem mittlerweile Fahrt aufnehmenden Abstiegsrennen fein raushalten können. Das soll nach Möglichkeit so bleiben und dazu müssen wir die nächsten drei Zähler einfahren, auch wenn wir gegen Tasmania eine mehr als undankbare Aufgabe vor der Brust haben. Da können wir uns in keinem Mannschaftsteil einen Ausfall erlauben. Vielmehr muss jeder auf seiner Position mindestens 100 Prozent bringen", gibt Seelows Co-Trainer Matthias Schade die Marschroute vor.

Dorosevs Einsatz ungewiss

Fehlen werden Cheftrainer Peter Flaig im letzten Oberligaspiel des Jahres 2019 weiterhin die Langzeitverletzten Simeon Apostolow, Lennard Flaig sowie Ian Beckmann. Zudem steht hinter Schlussmann Pavels Dorosevs noch ein dickes Fragezeichen. Dem stets mit einem flotten Spruch auf den Lippen daherkommenden Letten hatte eine fiebrige Erkältung unter der Woche die Sprache verschlagen.

Kreiskonkurrent FC Strausberg wird zum Kellerduell beim Charlottenburger FC Hertha vorstellig. Der Anpfiff ist um 13 Uhr. Wichtig ist für die FC-Kicker die Auswärtspartie in mehrerer Hinsicht. Es geht darum, das Jahr möglichst mit einem Erfolg abzuschließen. Nötig sind die Punkte, um den Anschluss an das untere Mittelfeld zu halten. "Wir müssen gewinnen, werden aber gleichzeitig auf das Spiel der Mitkonkurrenten 1. FC Lok Stendal gegen den Brandenburger SC Süd schauen."

FC ohne Personalsorgen

Oliver Richter hat wenig Aufstellungssorgen und kann in der Partie in Berlin wieder seinen Stürmer Tino Istvanic einsetzen. "Er ist für unser Spiel sehr wichtig. Nach langer Verletzungspause müssen wir abwarten, ob er richtig fit ist, aber schon seine Präsenz auf dem Platz bedeutet viel für den FC Strausberg."

Natürlich hat Richter den Gegner beobachtet und wird seine Mannschaft auf den kleinen und meist schwer bespielbaren Platz an der Berliner Sömmeringstraße einstellen. Die Charlottenburger haben am jüngsten Spieltag gegen den SV Tasmania Berlin mit 5:1 gewonnen, sind aber noch Tabellenletzter.

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