Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Fußball
Victoria Seelow büßt den Punkt in der Schlussphase ein

Tasmanias klassischer Mittelstürmer Rene Robben, in dieser Szene zwischen Victoria-Kapitän Nabiel Nasser (Nummer 14) und Rick Drews (rechts)
Tasmanias klassischer Mittelstürmer Rene Robben, in dieser Szene zwischen Victoria-Kapitän Nabiel Nasser (Nummer 14) und Rick Drews (rechts) © Foto: Udo Plate
Udo Plate / 11.12.2019, 06:00 Uhr
Seelow (MOZ) Durch einen völlig unnötig von Pawel Noga an Merdan Baba verursachten und von Emre Demir souverän verwandelten Strafstoß haben sich die Fußballer des Oberligisten Victoria Seelow im Spiel auf dem heimischen Kunstrasenplatz selbst um einen verdienten Punkt gebracht. Trotz einer mehr als 15-minütigen Überzahl verloren die Seelower vor 180 zahlenden Zuschauern das Aufsteigerduell gegen die Gäste von Tasmania Berlin mit 2:3 (0:2).

Tasmania begann stürmisch, nahm den Platzherren nicht nur in der Anfangsphase den Wind aus den Segeln und kontrollierte das Spielgeschehen. Als dann auch noch Mariusz Wolbaum nach einem weniger schönen Foul von Berlins Eral Cüneyt Top verletzt passen musste, griff die Unsicherheit bei den bereits zuvor wenig überzeugenden Victorianern weiter um sich. Auch in der Folgezeit präsentierten sich indes die Hauptstädter bissiger sowie zweikampf- und spielstärker.  Lohn des sehr couragierten Auftritts war das 0:1. Tasmania-Kapitän Emre Demir zog kurz von der Strafraumgrenze ungehindert ab. Der Ball schepperte unhaltbar für Victoria-Schlussmann Pavels Dorosevs an den Innenpfosten und anschließend ins Netz. Quasi mit dem Pausenpfiff erzielte Fabio Engelhardt sogar noch das 0:2 (45. + 1.).

Nach dem Wiederanpfiff gelang den nun mehr bemühten Seelowern per Doppelschlag der Ausgleich, allerdings unter Mithilfe der Gäste. Zunächst war es Eral Cüneyt Top, dessen unnötige Umarmung des Seelowers Nabiel Nasser im Tasmania-Strafraum prompt mit dem Elfmeterpfiff quittiert wurde. Piotr Rymar traf vom Punkt zum 1:2. Nur eine Minute später erzielte Pawel Noga im Nachfassen das 2:2. Zuvor hatte Berlins Torsteher Robert Schelenz den Schuss von Till Schubert noch mit einer Glanztat pariert.

In der Folgezeit schien sich alles gegen die Gäste zu verschwören: Der bereits gelbverwarnte Benjamin Tutic handelte sich einen Platzverweis ein. Doch die gelb-rote Karte entpuppte sich als Initialzündung für die Gäste, die fortan wieder den Ton angaben.

In der Schlussphase hatte Seelows Marvin Marquardt die Riesenchance, um Seelow erstmals  in Führung zu bringen. Überhastet scheiterte der Angreifer aus fünf Metern freistehend (86.). "Das wäre der Lucky Punch gewesen", trauerte Seelows Trainer Peter Flaig der vergebenen Chance nach. Im Gegenangriff dann der K.o. für die Victorianer. Pawel Noga holte Tasmanias Merdan Baba im Strafraum übermotiviert von den Beinen. Emre Demir verwandelte den Strafstoß zum 2:3-Endstand.

Seelow: Pavels Dorosevs – Nabiel Nasser, Rick Drews, Dawid Jankowski, Kosmacovs - Piotr Rymar, Pawel Noga, Sebastian Jankowski, Anastasios Alexandropoulos – Mariusz Wolbaum (16. Tobi Labes), Till Schubert (73. Marvin Marquardt)

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG