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Oberbarnimer Kulturverein
Programm lockte 10 636 Besucher in 2019 an

Gregorianik trifft Moderne: Die "Gregorian Voices" erleben in diesem Jahr eine Premiere in der Konzerthalle in St. Georg in Bad Freienwalde. Der Oberbarnimer Kulturverein bietet wieder ein attraktives Programm.
Gregorianik trifft Moderne: Die "Gregorian Voices" erleben in diesem Jahr eine Premiere in der Konzerthalle in St. Georg in Bad Freienwalde. Der Oberbarnimer Kulturverein bietet wieder ein attraktives Programm. © Foto: Veranstalter
Steffen Göttmann / 14.01.2020, 07:00 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Sage und schreibe 10 636 Besucher haben vergangenes Jahr die Konzerthalle in St. Georg im Herzen von Bad Freienwalde aufgesucht. Die meisten von ihnen, nämlich exakt 4482, kamen wegen der 38 eigenen Veranstaltungen des Oberbarnimer Kulturvereins (OKV), der den 30. Geburtstag feiert. Als Publikumsrenner erwiesen sich die Kabarettisten der Leipziger Pfeffermühle, der irische Musiker Robbie Doyle und seine Band, der Handwerker-Männerchor, die Entertainerin Gayle Tufts sowie der Jazz-Musiker Günther Fischer und seine Band, zählt Ingrid Linke, Leiterin der Konzerthalle, auf.

Bürgermeister bei Foyergespräch

322 Besucher wollten sich die zehn Foyergespräche nicht entgehen lassen. Gut besucht waren zudem der Vortrag von Reinhard Schmook "Fontanes Begegnungen mit Bad Freienwalde", die Lesung von Gisela Heller aus ihrem autobiografischen Buch sowie der Kochkurs von Thorsten Neufert. Ein Besuchermagnet ist auch der jährliche Vortrag von Bürgermeister Ralf Lehmann (CDU). Die Neuauflage steht am morgigen Mittwoch um 19 Uhr an. "Was gibt es Neues, Herr Bürgermeister?", fragt Ingrid Linke traditionell.

Bei den 20 Kooperationsveranstaltungen wie dem Jahresempfang der Stephanus-Stiftung, dem Modefrühling der Einzelhändler sowie den Fontane-Programmen der Fontane-Grundschule und der Laurentius -Schule verbuchte die Konzerthalle insgesamt 2582 Gäste. Die Führungen durch das Haus nahmen 1182 Besucher wahr. Die Sommerausstellung der Schacks interessierte 337 Besucher, die Wechselausstellungen im Foyer 1ockten 1001 Schaulustige.

Um die Besucherzahl zu festigen haben Ingrid Linke und ihr Team ein Programm zusammengestellt, das sich aus Bewährtem und Neuem zusammensetzt. Das Kalkül von Ingrid Linke geht auf. In der Regel erwirtschafte sie einen Überschuss von 2000 Euro, mit dem sie rechtzeitig Künstler binden kann, sagt die Leiterin der Konzerthalle. Der OKV betreibt die Konzerthalle im Auftrag der Stadt. Diese übernimmt die Betriebskosten für das Gebäude, 7600 Euro im Jahr 2019, und zahlt dem Verein einen  Personalkostenzuschuss, der 2020 laut Bürgermeister 37 000 Euro beträgt.

Erster Countertenor der DDR

Volles Haus beschert dem Verein erfahrungsgemäß am 26 Januar die Leipziger Pfeffermühle, die um 15 Uhr ihr neues Programm "Fairboten" vorstellt. Die "Gregorian Voices" lassen am 9. Februar Gregorianik und Pop   vom Mittelalter bis heute aufeinander treffen. Ingrid Linke ist besonders stolz darauf, dass es ihr gelungen ist, für den 1. März den Opern- und Kammersänger Jürgen Kowalski zu engagieren, der aus Wachow bei Nauen stammt. Er ist in der seltenen Stimmgattung eines Countertenors unterwegs und galt 1982 bei seinem Debüt bei den Händelfestspielen in Halle als erster Altist der DDR. Bei der Stunde der Musik am 7. März stellen sich um 15 Uhr junge Künstler der Kreismusikschule  vor. Der Handwerker-Männerchor aus Bad Freienwalde bestreitet am 15. März um 15 Uhr das Frühlingskonzert.

Mit Uschi Brüning wartet die Konzerthalle am 29. März mit einer prominenten Jazz-Sängerin auf. Sie singt und liest aus ihrer Autobiografie "So wie ich". Der Bad Freienwalder Modefrühling setzt am 4. April seine Erfolgsserie fort. Poppig wird es am 19. April mit Mara White, die die schönsten Lieder der legendären schwedischen Gruppe ABBA präsentiert.

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