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Riesenschlüssel für ein Großprojekt

Schlüsselübergabe an das Land: Mit dabei war am Freitag in Strausberg Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke, Finanzminister Christian Görke, Innenminister Karl-Heinz Schröter, Stadtwerke- und SWG-Geschäftsführer Andreas Gagel, Bürgermeisterin Elke Stadeler u
Schlüsselübergabe an das Land: Mit dabei war am Freitag in Strausberg Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke, Finanzminister Christian Görke, Innenminister Karl-Heinz Schröter, Stadtwerke- und SWG-Geschäftsführer Andreas Gagel, Bürgermeisterin Elke Stadeler u © Foto: MOZ/Gerd Markert
Detlef Klementz / 31.03.2017, 19:12 Uhr - Aktualisiert 04.04.2017, 10:54
Strausberg (MOZ) Mehr als 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltungen sowie Vertreter der beteiligten Baufirmen waren am Freitag zur Schlüsselübergabe für die Polizeiinspektion Märkisch-Oderland gekommen. Insgesamt neun Millionen Euro sind in den Dreigeschosser investiert worden.

Schlüsselübergabe für die neue Polizeiinspektion MOL in Strausberg
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Schlüsselübergabe für die neue Polizeiinspektion MOL

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Auch wenn sich Ministerpräsident Dietmar Woidke kurzfristig entschuldigen ließ, so war die Politprominenz am neuen Standort Märkische Straße 1 dennoch stark vertreten. Neben dem Bundestagsabgeordneten Hans-Georg von der Marwitz (CDU) waren beispielsweise auch Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) und Finanzminister Christian Görke (Linke) gekommen.

Bürgermeisterin Elke Stadeler war sich mit den anderen Rednern darin einig, "was Tolles erreicht zu haben". Sie erinnerte daran, dass die Idee zu dem Projekt vor gut sechs Jahren praktisch auf der Treppe geboren wurde. Woidke habe sich seinerzeit bei einem Rundgang durch das alte Dienstgebäude in der Wriezener Straße ein Bild von den schlechten Arbeitsbedingungen der Polizei gemacht und ihr zugerufen: "Na, dann baut doch die Polizei."

Und so sei es dann auch gekommen, "obwohl es ja nicht so gewöhnlich ist für eine Stadt", wie die Bürgermeisterin hinzusetzte. Sie fand im damaligen Geschäftsführer der Strausberger Wohnungsbaugesellschaft (SWG), Hartmut Ehrlich - dem bei der Schlüsselübergabe für sein Engagement ausdrücklich gedankt wurde - einen aktiven Mitstreiter. Die SWG baute die neue Inspektion, die Stadtwerke sorgten für die technische Ausstattung und das Land mietet sich dort ein - vorerst für 20 Jahre. Nicht nur die Bürgermeisterin freute sich, dass sich damit die Arbeitsbedingungen für die Beamten erheblich verbessert haben.

Bevor sie das Mikrofon weitergab, äußerte sie noch einen Wunsch an das Land Brandenburg: Man möge doch beim geplanten Ausbau des Kreisverkehrs an der Garzauer Straße Ernst-Thälmann-Straße (L 23) doch bitte auch gleich den Rest der Landesstraße mitbauen.

Finanzminister Görke würdigte den "Mut zum Risiko" der Stadt, einen Weg zu gehen, "der nicht üblich ist". Es sei aber die "schnellste und kostengünstigste Variante gewesen und sollte als Modell dienen".

Lob kam auch von Innenminister Karl-Heinz Schröter. Der erklärte zudem, "dass das Polizeirevier in Neuenhagen erhalten bleibe, aber nicht so wie es ist". Es werde nämlich modernisiert. Nach früheren Überlegungen sollte das renovierungsbedürftige Gebäude aufgegeben und die 16 Revierpolizisten für den Bereich im Neuenhagener Rathaus unterkommen.

Das ist nun vom Tisch, bestätigte auch Bürgermeister Jürgen Henze. Brandenburgs Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke erklärte, die 16 Revierpolizisten würden im Gebäude an der Berliner Straße bleiben. Nach der schrittweisen Sanierung sollten auch die 20 Mitarbeiter des Wach- und Wechseldienstes wieder zurückgehen. Die bislang dort tätigen Kripobeamten werden demnach in die neue Inspektion ziehen, aber zu bestimmten Sprechzeiten nach Neuenhagen kommen.

Im neuen Inspektionsgebäude werden gut 200 Mitarbeiter tätig sein, einschließlich der Bereich Prävention, der dafür aus der Kastanienallee 40 umzieht. Auf 3800 Quadratmetern Nutzfläche wurden unter anderem 51 Büros, eine Leitstelle, fünf Räume für den Gewahrsam, ein Arztzimmer sowie Umkleiden mit Waschräumen eingerichtet.

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