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An drei Wochenenden fast Familie geworden

Viel gelernt, aber auch Spaß gehabt: Stolz zeigen die 14 Teilnehmer des aktuellen Juleica-Kurses gemeinsam mit den drei Kursleitern und Referenten Carolin Schönwald, Fabian Brauns (Mitte stehend 2. und 3. v. l.) sowie Robert Aehnelt (r.) ihre Zertifikate.
Viel gelernt, aber auch Spaß gehabt: Stolz zeigen die 14 Teilnehmer des aktuellen Juleica-Kurses gemeinsam mit den drei Kursleitern und Referenten Carolin Schönwald, Fabian Brauns (Mitte stehend 2. und 3. v. l.) sowie Robert Aehnelt (r.) ihre Zertifikate. © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 18.04.2017, 06:36 Uhr
Buckow (MOZ) Es war intensives Lernen, aber auch viel Spaß. Darin sind sich die 14 Jugendlichen aus diversen Orten Märkisch-Oderlands einig, die drei Wochenenden in Drei Eichen bei Buckow verbracht haben, um das Rüstzeug für die Jugendleiter-Card, besser bekannt unter dem Kürzel Juleica, zu erhalten. Ein Zertifikat gab es bereits beim Abschluss des vom Kreis-Kinder- und Jugendring (KKJR) angebotenen Kurses. Jetzt muss, sofern nicht schon passiert, lediglich noch die Erste-Hilfe-Ausbildung erfolgen, dann kann sich jeder der 14 über die Onlineplattform auch die Karte ausstellen lassen.

"Es lohnt sich in jedem Fall, ganz besonders aber für die, die später vielleicht mal in die Sozialarbeit wollen", so Anna Schmiedel (17) vom Alternativen Jugendprojekt Strausberg (Horte). Es sei viel schöner gewesen als gedacht, "am Ende wollte ich glatt hierbleiben", schwärmt auch Jenni Miesterfeld (17), wie Anna aus Rehfelde kommend. Ob Lucas Bauer und Celina Greim von der Jugendfeuerwehr Hoppegarten bei Müncheberg oder die 16-jährige Lotte Steiger aus Wilhelmsaue von den Oderland-Kids, begeistert waren am Ende alle. Und das nicht nur, weil sie nun entsprechend gerüstet sind, beispielsweise als Teamer schon fest geplante Ferienlagerfahrten zu begleiten, wie Lotte sagt.

Nicht nur die drei Ausbilder Robert Aehnelt, Fabian Brauns und Carolin Schönwald bekamen von den Jugendlichen viel Lob. "Ja, die Theorie wie zum Thema Kinderrechte war am anspruchsvollsten. Aber nicht so langweilig wie manches in der Schule", so Stefan Pietraczyk (17/Strausberg) vom Jugendclub Petershagen-Eggersdorf. Auch untereinander habe man sich prächtig verstanden, sind sich Franz Hahnel (20) und Leon Fischer vom Müncheberger Jugendclub "Second Home" mit den anderen einig: "Wir haben viel Wissen in kürzester Zeit erworben, hatten aber auch jede Menge Spaß." "Ihr seid für mich fast zu einer kleinen Familie geworden", hatte Moritz Kroker (16/Petershagen-Eggersdorf) schon zur Auswertung gesagt.

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