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Bis zu 49 Prozent der Flugplatz Strausberg GmbH ausgeschrieben

Flugplatz
Investor zum Durchstarten gesucht

Hingucker. Zu besonderen Anlässen kommt die legendäre Tante Ju (Junkers Ju-52) nach Strausberg.
Hingucker. Zu besonderen Anlässen kommt die legendäre Tante Ju (Junkers Ju-52) nach Strausberg. © Foto: MOZ/ Gerd Markert
Detlef Klemenz / 12.12.2017, 19:30 Uhr - Aktualisiert 12.12.2017, 19:44
Strausberg (MOZ) Geschäftsführer Andreas Gagel sucht einen strategischen Investor für den Strausberger Flugplatz. Dazu hat er ein Interessenbekundungsverfahren eingeleitet und bis zu 49 Prozent der Gesellschafteranteile an der Flugplatz GmbH ausgeschrieben.

Das ist im elektronisch vertriebenen Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union nachzulesen.Ob das Verfahren von Erfolg gekrönt sein wird, ist für Gagel keineswegs sicher. "Das ist sogar eher unwahrscheinlich", sagt er dazu. Und warum macht er sich dann auf die Suche nach einem Geldgeber? "Weil ich an die Zeit in zehn und 20 Jahren denken muss", antwortet der Geschäftsführer. Selbst wenn sich jemand für den Flugplatz interessiere, das kommunale Unternehmen werde auch dann wohl nicht gleich viel Geld zur Verfügung haben. Gagel geht davon aus, dass ein möglicher Investor erst einmal helfen würde, dass keine Zuschüsse mehr gezahlt werden müssen.

Wer sich bei der Strausberger Flugplatz GmbH einkaufen könnte? Andreas Gagel kann sich da manches vorstellen. Vielleicht sei beispielsweise auch der Flughafen Berlin Brandenburg interessiert. Der Geschäftsführer erinnert an Frankfurt am Main, wo der dortige Flughafen eine Kooperation mit einem kleinen Flugplatz in der Umgebung eingegangen sei. "Beide Seiten haben was davon", weiß Gagel.

Bis 15. Januar nächsten Jahres haben potenzielle Investoren Zeit, ihr Interesse an dem Strausberger Unternehmen anzuzeigen. Wer sich später melde, werde aber nicht vom Bieterverfahren ausgeschlossen, heißt es in der Bekanntmachung.

Es ist nicht der erste Anlauf. 2010 hatte ein russischer Investor vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise seine für 1,2 Millionen Euro erworbenen Anteile wieder zurückgegeben.

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