Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Erste Ausstellung 2018 im Tourismuspavillon Rehfelde schaut auf das Werden und Wachsen dieses Objektes

Ausstellung
Der Lebenslauf der Heimatstube

Gabriele Rataj / 18.01.2018, 06:00 Uhr
Rehfelde (MOZ) Die erste Ausstellung 2018 im Tourismuspavillon am Bahnhof wirft den Blick auf 15 Jahre Heimatstube, die längst aus mehreren Räumen besteht. Nach der erfolgreichen Schau von Arbeiten Sigrid Münters Ende 2017 erweitert die kleine Galerie damit die Palette vielfältiger Angebote aus dem Ort.

Eine Kartoffel-Forke ist zu sehen. Daneben lehnt die Sense an der Wand, flankiert von Mistgabel, Maisblatt-Besen, Kartoffelsack, Milchkanne. Malerisch zusammengestellt hat der Fotograf alte, für die Landwirtschaft früher typische Gerätschaften für ein Plakat. Betrachter sollen auf ein Stück Rehfelder Vergangenheit aufmerksam werden.

Das Plakat mit dem Aufdruck "15 Jahre Heimatstube" weist den Weg dorthin, zunächst aber in eine kleine Foto-Ausstellung im Tourismus-Pavillon am Bahnhof, die am Mittwoch eröffnet wurde. Sie verhilft zu ersten Eindrücken über die Räumlichkeiten auf dem Gelände der Grundschule Rehfelde und ist nach dem Willen der Macher zugleich als Einladung bzw. Aufforderung zum Besuch derselben gedacht.

Die zehn großen Bildtafeln im Flur zwischen Pavillon und Zahnarztpraxis und weitere im Pavillon selbst vermitteln fotografische Eindrücke von deren "Lebenslauf", wie es Martin Tesky vom Trio der Heimatfreunde-Ausstellungsmacherzur Eröffnung nannte - über die unterschiedlichen Standorte Linden-, Elsholz- und nun Ernst-Thälmann-Straße. Über Museumsräume, Exponate.

Die Kamera schaut zu, wenn Sponsoren für eine Finanzspritze sorgen, um die Ausgestaltung und Anziehungskraft der Räumlichkeiten zu verbessern. Sie erzählt von der einen oder anderen Ausstellung, die die Heimatfreunde stets mit direktem Bezug zum Ort gestalten - sehr erfolgreich im Vorjahr mit Fotos, die die Hortkinder machten. Sie hält Besuchergruppen, Führungen, das Klassentreffen fest und die museumspädagogische Arbeit mit Kindern im "Unterricht wie früher", auf die die Heimatfreunde besonders stolz sind. Sie macht auch Lust, Waschgarnitur, Gewürzbehälter oder die alte Kochmaschine mal im Original anzuschauen.

"Ein Stück Heimat ist die Heimatstube", wie Bürgermeister Reiner Donath zur Eröffnung feststellte und das im besten Wortsinne. Daher sollte ein Besuch für Schüler, andere Vereine und Bürger fast obligatorisch sein.

"Die Ausstellung selbst ist eigentlich ein Nebenprodukt", erklärte Martin Tesky zum Zustandekommen. Da gegenwärtig an der digitalen Erfassung des gesamten Bestandes gearbeitet wird, gehörte die Vervollständigung des Fotoarchivs dazu. Dabei und in enger Zusammenarbeit mit Ilka Bautz vom Tourismuspavillon sei die Idee zur Ausstellung entstanden - umgesetzt von Martin Tesky, Helmut Georgi und Alfred Bukowski.

Ihnen galt zur Eröffnung am Mittwoch ebenso der Dank wie unverzichtbaren Helfern - Ilka Bautz bäckt für jede Vernissage einen Kuchen und das Ehe-Duo "H & M" Mora bestückt das Büfett. Vor allem aber wird auf weitere neugierige Gäste gehofft, die danach auch den Weg zur Heimatstube an der Grundschule finden.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG