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Beim Neujahrsempfang vielen Partnern gedankt

Verein
Wenn das Midria-Schiff im Ku-Stall ankert

Vor Anker auf der Ku-Stall-Bühne: Die Theatergruppe "Rad ab", die mit ihrer Darbietung den Neujahrsempfang bereicherte, ist eines der diversen Freizeitangebote im Midria-Projektverbund. Auch das Betreuerteam ist 2017 größer geworden.
Vor Anker auf der Ku-Stall-Bühne: Die Theatergruppe "Rad ab", die mit ihrer Darbietung den Neujahrsempfang bereicherte, ist eines der diversen Freizeitangebote im Midria-Projektverbund. Auch das Betreuerteam ist 2017 größer geworden. © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 29.01.2018, 06:36 Uhr
Strausberg (MOZ) Noch mehr Gäste als sonst konnte das Team von Mittendrin Anders (Midria) am Freitagnachmittag im nahezu komplett gefüllten Ku-Stall auf dem Alten Gutshof Strausberg zum Neujahrsempfang 2018 begrüßen. Obgleich das Projektnetzwerk schon 2005 unter gleichem Namen begann, hat Midria als Verein im Vorjahr sein zehnjähriges Bestehen feiern können, wie Nadine Uthleb in ihrer Begrüßungsrede hervorhob. Sie erwähnte nicht nur die beiden Gründer Bernd Krannich und Robert Scheffler, sondern dankte auch Vereinsmitglied Katja Grabert. Robert Scheffler, weiter Mitglied und Kooperationspartner, hat 2017 eine betreute Wohneinrichtung in Kagel eröffnet.

Ebenso richtete Nadine Uthleb ihren Dank an die Stadt Strausberg, vertreten durch Bürgermeisterin Elke Stadeler, und mittlerweile sieben weitere Gemeinden aus den Kreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree, die sich teils schon vor zehn Jahren als offizielle Partner in die Kooperation begeben hatten.

Kommunale Einrichtungen bieten ebenso Praktika und Arbeitsstellen für die von Midria betreuten Menschen mit Behinderung wie private Firmen. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit den Förderschulen "Am Amselsteg" Neuenhagen und "Regine Hildebrandt" Erkner. Deren Vertreterinnen lobten, dass Midria "nicht nur tolle Jobs, sondern vor allem das soziale Eingebundensein" biete.

Einen Ausschnitt von dessen Bandbreite gab es auf der Bühne. Die Theatergruppe "Rad ab" ankerte mit ihrem Schiff im Ku-Stall, später trat die abermals gewachsene Midria-Band in Aktion. Leiter Jörg Bogadtke verwies dabei auf Neuzugang Thomas Will, der ihn mittelfristig ablösen wird.

In einer Foto-Video-Produktion von Philipp Piehl und Sebastian Henkys wurde unter dem Titel "Das sind wir" Einblick in die Arbeitsstellen, vor allem aber Bildungsfahrten, künstlerisch-kreative Angebote und Begegnungen mit der polnischen Partnerwerkstatt in Debno geboten.

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