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Innenarbeiten beim Kita-Erweiterungsbau Rehfelde liegen im Plan

Kita-Erweiterung
Fußbodenleger im Rohbau hinter der Sauna

Hinter dem Zaun: Die Saunahütte der Kita ‚Fuchsbau‘ in Rehfelde verdeckt den Rohbau zur Kita-Erweiterung. Zuletzt waren dort die Fußbodenleger am Werk.
Hinter dem Zaun: Die Saunahütte der Kita ‚Fuchsbau‘ in Rehfelde verdeckt den Rohbau zur Kita-Erweiterung. Zuletzt waren dort die Fußbodenleger am Werk. © Foto: MOZ/Gabriele Rataj
Gabriele Rataj / 06.02.2018, 06:00 Uhr - Aktualisiert 15.02.2018, 17:20
Rehfelde (MOZ) Am liebsten würde die Gemeinde ihr größtes Investitionsobjekt seit Jahren schon morgen beziehen lassen. Doch es braucht seine Zeit. "Innen liegen wir beim Kita-Erweiterungsbau im Plan", sagt Birgit Storbeck auf MOZ-Nachfrage. Die für den Hochbau zuständige Fachfrau der Amtsverwaltung nennt die Fußbodenleger, die dieser Tagen an der Fuchsbergstraße agieren. Sind sie fertig, könnten die Türblätter montiert werden, die eingepackt im künftigen Kinderwagenraum lagern.

Früher hätte die Raumausstattungsfirma aus Görlitz auch nicht mit der Arbeit beginnen können. Erst müssten die Bodenfeuchtewerte stimmen, argumentiert die Bauingenieurin. "Das ist ein öffentlicher Bau. Aufs Tempo zu drücken, ohne nötige Parameter einzuhalten, das können wir uns nicht leisten."

Kämen auf den Estrich zu früh die entsprechenden Beläge, dann krieche die Restfeuchte mit der Zeit in die Wände inklusive späterer Schimmelbildung. Das wolle doch keiner. Und so wird jede Woche zur Bauberatung geprüft, gemessen und entschieden, wie es an welcher Stelle weitergeht, und manchmal noch zwischendurch. Ob vielleicht parallel von anderen Gewerken gearbeitet, ob fehlerhaftes Arbeiten noch rechtzeitig behoben werden kann oder auf ein Gewerk aus nachvollziehbaren Gründen gewartet werden muss.

Wie bei der Fassade, wo Krankheitsgründe beim Ausschreibungssieger letztlich zur Neuausschreibung der Leistung geführt haben. Beim gegenwärtig herrschenden Bauboom in Deutschland warte indes keiner auf eine kurzfristige Auftragsvergabe z. B. in der Gemeinde Rehfelde, erklärt Birgit Storbeck. Vielleicht mache die nun integrierte Rüstung die Sache interessanter. Gegenwärtig aber können Fassadenarbeiten ohnehin nicht ausgeführt werden. "Es braucht eine Temperatur von durchgängig fünf bis sieben Grad an der Nordseite eines Gebäudes", so die Fachfrau.

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