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Auch die künftige Intensivstation kommt in den Krankenhaus-Anbau / Einweihung in einem Jahr geplant

Umbau
Richtfest für die Rettungsstelle

Tradition: Beim Richtfest für den Teilneubau des Strausberger Krankenhauses schlugen Geschäftsführerin Angela Krug und Maxim Felix Wendisch, Geschäftsführer der WBF Ingenieurbau GmbH, symbolisch die letzten Nägel ins Holz.
Tradition: Beim Richtfest für den Teilneubau des Strausberger Krankenhauses schlugen Geschäftsführerin Angela Krug und Maxim Felix Wendisch, Geschäftsführer der WBF Ingenieurbau GmbH, symbolisch die letzten Nägel ins Holz. © Foto: MOZ/Gerd Markert
Detlef Klementz / 09.03.2018, 07:30 Uhr - Aktualisiert 09.03.2018, 09:11
Strausberg (MOZ) Für den Anbau  am Krankenhaus Märkisch-Oderland in Strausberg ist am Donnerstag Richtfest gefeiert worden. Dort werden der neue Haupteingang, die Rettungsstelle und die Intensivstation untergebracht.

Angela Krug strahlte bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste. Die Geschäftsführerin der Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH hieß die Bauleute, Nachbarn und Mitarbeiter ebenso willkommen wie die regionale Politikprominenz. Ganz besonders wandte sie sich Rolf Barnutz vom Krankenhausreferat im Gesundheitsministerium zu. „Der hat uns praktisch darauf aufmerksam gemacht, dass wir Fördermittel beantragen können“, sagte sie. Bekanntlich klappte es dann ja auch.  Ende vergangenen Jahres kam aus Potsdam der Fördermittelbescheid in Höhe von 9,8 Millionen Euro. „Zu unserer großen Freude“, wie Angela Krug am Donnerstag noch einmal nachdrücklich bekräftigte. Insgesamt werden die Umbau- und Sanierungsarbeiten rund 16,5 Millionen Euro kosten. Zur Finanzierung wurden Kredite aufgenommen.

Angela Krug erläuterte den Gästen, dass sie praktisch vor dem künftigen Haupteingang standen. Der sei ganz bewusst so platziert und von der Prötzeler Chaussee gut einsehbar. Später dann könnten die Autos bis vor den Eingang fahren. Gleichfalls im Erdgeschoss des Anbaus untergebracht ist die neue Rettungsstelle. Im Obergeschoss wird die künftige Intensivstation eingerichtet. Wenn die Arbeiten planmäßig weitergehen, soll in etwa einem Jahr offizielle Übergabe gefeiert werden.

Was nicht heißt, dass dann Ruhe einzieht. Anschließend folgen über zwei Jahre die Bauabschnitte zwei und drei

Am Donnerstag freuten sich die Verantwortlichen und Gäste aber erst einmal über die Fortschritte beim ersten Abschnitt. Landrat Gernot Schmidt wies auf das „gute Krankenhaussystem“ in Märkisch-Oderland. Es seien aber weitere Anstrengungen nötig. „Wir können im Wettbewerb nur bestehen, wenn wir ein attraktiver Arbeitgeber bleiben“, betonte der Landrat. Und da sei man nicht zuletzt mit dem Großprojekt in Strausberg auf gutem Weg. „Wir sind Arbeitgeber der Hochleistungsmedizin“, betonte der Landrat. Die Krankenhäuser seien aber noch mehr, sagte er und sprach vom „Rückgrat der kommunalen Wirtschaft“.

Bürgermeisterin Elke Stadeler fand gleichfalls lobende Worte. In den zurückliegenden zehn Jahren sei am Standort sehr viel passiert. Es gehe darum, den Anforderungen der Zeit zu entsprechen.

Architekt Jürgen Franke würdigte den Umstand, dass die Bauarbeiten bei laufendem Betrieb realisiert werden. Er zeigte sich überzeugt, dass das Krankenhaus durch die Baumaßnahme ein „Markenzeichen der Stadt“ werde.

Zum Schluss des offiziellen Teils wurden die berühmten letzten Nägel ins Holz geschlagen und der traditionelle Richtspruch gesprochen. Dann wurden die Gäste in die spätere Eingangshalle und weiter zum Büfett gebeten. Das war im sogenannten Schockraum aufgebaut worden, wie Angela Krug mit einem Schmunzeln erklärte.

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