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15 Routen, darunter die Tour de MOZ, endeten am Sonntag auf dem Altlandsberger Markt beim 14. Sattelfest

Sattelfest
Ein Ständchen für jeden Radler

Irina Voigt / 30.04.2018, 07:00 Uhr
Neuenhagen/Altlandsberg (MOZ) Etliche Hundert kamen mit dem Fahrrad nach Altlandsberg zum 14. Sattelfest. Darunter auch die Teilnehmer der 16. Tour de MOZ. Die 88 Radler waren in Neuenhagen gestartet und hatten sich auch im Reitrevier Münchehofe umgeschaut.

Gerhard Stoltz ließ es sich nicht nehmen, bei „seiner Tour“ vorbeizuschauen. Der 81-Jährige hat die Tour de MOZ 14 Jahre lang geführt. In diesem Jahr schaut er zu. Er ist verletzt, kann nicht Rad fahren. Aber nächstes Jahr, so versichert er, ist er wieder im Sattel dabei. „Es ist immer wieder schön, und auch, wenn man an denselben Orten Halt macht, „sieht man immer wieder Neues“, sagt er. Und er freut sich auch jedes Mal, alte Bekannte früherer Touren wieder zu treffen und Leute kennen zu lernen. „Das geht viel besser vom Fahrrad aus, als aus dem Auto“, sagt er.

Vom Neuenhagener Rathausvorplatz, wo die Tour de MOZ startet, versammeln sich auch die Teilnehmer der geschichtlichen Reise durch den Ort unter Leitung von Jutta Skotnicki und die, die Janina Meyer-Klepsch auf einer Jubiläums-Rennbahntour zu deren 150. folgen. In Altlandsberg werden sie sich mit den Radlern, die auf insgesamt 15 möglichen Touren „anreisen“, wieder treffen.

Gerhard Stoltz’ Part als Tourleiter hat Bürgermeister Jürgen Henze übernommen. Der schwingt sich gewohnt energisch und gut gelaunt in den Fahrradsattel und los geht es. Ein kurzer Stopp am Eingang der Galopprennbahn, dann zieht sich der Pulk die Rennbahnallee entlang über die B 1 in Richtung Reitrevier Münchehofe. Dort wartet Mitarbeiter Falk Danniel auf sie und sie haben die seltene Gelegenheit, in die Ställe zu schauen, die Reithalle zu besichtigen und all ihre Fragen zum Reitsport loszuwerden.

Derweil die Radler der Tour de MOZ noch unterwegs sind, treffen auf dem Altlandsberger Markt die Hoppegartener ein. „Wir hatten einen achtjährigen Tempomacher ganz vorn“, erklärt Bürgermeister Karsten Knobbe die Schnelligkeit. Nach und nach kommen die Radler an. Und jedes Mal, wenn ein Trupp eintrifft, egal ob der aus Ahrensfelde unter Leitung des Bürgermeisters Burkhard Horn oder die Truppe aus Strausberg, in der Bürgermeisterin Elke Stadeler mitfährt, alle schwärmen nach den durchschnittlich 22 bis 25 zurückgelegten Kilometern von der Landschaft, durch die sie kamen und den Sehenswürdigkeiten, an denen sie Halt machten. Die Rüdersdorfer, die von Frank Ruppersberger geleitet wurden, waren die Ersten, die sich das neue Areal des künftigen Schlossgartens in Altlandsberg anschauen durften.

Bei all dem Gewimmel verloren der muntere Platz-Moderator Michael Drabinski und DJane Elke Peper nicht die Übersicht. Jede Radlergruppe bekam das Begrüßungsständchen „Wir sind mit’m Radl da“ und jeder Leiter wurde interviewt. Zwischendurch gab es Programme oder auch dringliche Durchsagen: „Frau Opitz sucht Irmchen.“

Schließlich warteten alle auf die Tour-de-MOZ-Fahrer. Die waren netterweise im Elisenhof aufgehalten worden, wo es bei Familie Mill Kaffee und Kuchen gab. Denn dem scheidenden Bürgermeister Jürgen Henze, der vor Jahren mit den Altlandsbergern zusammen das Sattelfest „erfunden“ hatte, wurde, wie der Altlandsberger Amtskollege Arno Jaeschke sagte „die Ehre, des Maibockbierfassanstiches zuteil“.

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