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Buckow im Nachwuchsbereich mit mehreren Trophäen

Feuerwehr
Ihlower gewinnen erneut den Amtspokal

Thomas Berger / 08.05.2018, 07:15 Uhr
Ihlow Den Gastgebern ist es wieder einmal gelungen, ihr Ziel zu erreichen: Erneut gewannen die Ihlower Männer am Sonnabend auf heimischem Platz beim alljährlichen Amtspokal der Feuerwehren der Märkischen Schweiz. Dafür lag Buckow zumeist im Nachwuchsbereich vorn.

Der günstigste Termin war es vielleicht diesmal nicht, wie das etwas gelichtete Teilnehmerfeld verriet. Manche Mannschaften hatten sich ganz abgemeldet, andere etwas Mühe, auf genügend Leute zu kommen. Gerade der ältere Nachwuchsbereich 15 bis 17 Jahre war mit einer einzigen Starterposition sehr dünn besetzt. Doch der Rest stimmte – herrliches Sonnenwetter, doch noch keine heißen Temperaturen, die das Sprinten mit schwerer Ausrüstung hätten zur Tortur werden lassen. Keine technische Defekte, keine Verletzungen und Blessuren, wie auch Amtswehrführer Hartmut Sommer am Ende noch einmal zufrieden feststellen konnte. Ein rundum gelungener Wettstreit, bei dem allein Schnelligkeit, Training und Tagesform über das Abschneiden entschieden.

Da konnten sich zur Siegerehrung bei den „Großen“ die Gastgeber freuen, als Letzte aufgerufen zu werden, also Platz eins. Nach dem ziemlich verunglückten ersten Lauf verdankten sie das dem beinahe blitzartigen Sprint in der zweiten Runde mit einer Superzeit von 26,09 Sekunden. Selbst die Zinndorfer als Zweitplatzierte waren mit 31,7 ganze fünfeinhalb Sekunden langsamer. Etwas geringer dann der Abstand zu den Buckowern, die sich mit immer noch sehr guten 34,5 Sekunden Rang drei sicherten. Weiter hinten rangierten das zweite Ihlower Team (37,16), Garzau (38,98), Werder (42,11) und Waldsieversdorf (50,62).

Ebenfalls in der Disziplin Löschangriff waren die Jungenmannschaft Werder-Zinndorf bei den Älteren mit 38,18 Sekunden und die Buckower Mädchen mit 45,77 Sekunden jeweils konkurrenzlos gestartet. Unter den vier Teams männliche Jugend zehn bis 14 Jahre setzten sich die Buckower mit einer halben Nasenspitze vorn gegen Grunow-Ernsthof durch. Der Zeitunterschied zwischen Siegern und Zweitplatzierten war mit 43,27 zu 43,82 Sekunden nur minimal. Vor Garzau sicherten sich die kleinen Rehfelder den dritten Platz mit etwas über 45 Sekunden.

Zusammenspiel in der Gruppe ist wichtig. Jeder muss auf seiner Position das Beste geben. Fast noch mehr als beim Löschangriff kommt es in der Gruppenstafette darauf an. Wie notwendig Einzelleistung wie Teamarbeit sind, das lernen auch schon die Jüngsten. „Wer bekommt denn nun den Pokal von euch, der Kleinste oder der Größte?“, wollte Amtsdirektor Marco Böttche lächelnd wissen, als er bei den Kindern (unter zehn Jahre) die Siegertrophäe überreichte. Bei den beiden Mannschaften der Minis siegte Buckow (172 Sekunden) vor den Ihlowern (252).

Und dass Mädchen selbst bei der Feuerwehr dem vermeintlich starken Geschlecht ins nichts nachstehen, zeigte der weibliche Nachwuchs aus Buckow, der in der Gruppenstafette der Zehn- bis 14-Jährigen mit flinken 119 Sekunden nicht nur das Jungenteam aus der eigenen Wehr (137) hinter sich ließ, sondern auch drittplatzierten Grunow-Ernsthofer (151,5). Und die Mädels waren sogar um eine Kleinigkeit schneller als die wieder ohne Konkurrenz startenden älteren Jugendlichen aus Werder/Zinndorf, die für die mit verschiedenen Aufgaben gespickte Strecke zusammengerechnet 120,95 Sekunden benötigten.

Sommer wie auch Böttche dankten vor allem den zahlreichen Ihlower Helfern, die nicht nur den Platz abermals hervorragend für den Wettkampf hergerichtet hatten, sondern sich auch um das leibliche Wohl von Teilnehmer wie Publikum sorgten. Ein weiterer Dank ging an Christian Kaließ von der Feuerwehr Ortwig, der diesmal als Chefschiedsrichter fungierte. Bei Yvonne Fandke im Wagen auf der Platzmitte liefen wiederum die Ergebnisse zusammen und wurden gleich die Urkunden zur Siegerehrung ausgefertigt.

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