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Achtklässler der Lise-Meitner-Oberschule haben beim Praxislernen gemeinsam Hand angelegt

Unterricht
Spaß mit dem Hochbeet

Hochbeet-Bau: Die Achtklässler haben im Rahmen des Praxislernens gemeinsam mit Ausbildern der bbw Bildungswerk Ostbrandenburg GmbH am Freitag ihr Hochbeet aufgestellt und bepflanzt. Im Vordergrund Ausbilder Christian Stamenow und Niclas.
Hochbeet-Bau: Die Achtklässler haben im Rahmen des Praxislernens gemeinsam mit Ausbildern der bbw Bildungswerk Ostbrandenburg GmbH am Freitag ihr Hochbeet aufgestellt und bepflanzt. Im Vordergrund Ausbilder Christian Stamenow und Niclas. © Foto: Detlef Klementz
Detlef Klementz / 01.06.2018, 21:56 Uhr - Aktualisiert 02.06.2018, 12:26
Strausberg (MOZ) Die Achtklässler der Lise-Meitner-Oberschule haben im Rahmen des Praxislernens ein zweiwöchiges Praktikum mit einem gemeinsamen Ergebnis abgeschlossen: Ein Hochbeet, das am Freitag auf dem Schulgelände aufgestellt, befüllt und mit selbstgezogenen Pflanzen gestaltet  wurde.

Dass das theoretische Wissen an Oberschulen den Praxistest bestehen sollte, ist keine neue Erkenntnis. Auch in Brandenburg arbeitet das Bildungsministerium mit Hilfe verschiedener Projekte und Programme an der Umsetzung dieses wichtigen Ziels. Ein Instrument ist seit einigen Jahren das Förderprogramm Initiative Sekundarstufe I (Inisek). Es geht um die „praktische Vorbereitung aufs Leben“, wie die stellvertretende Schulleiterin Andrea Friedland sagt, die auch für den Komplex der Berufsvorbereitung zuständig ist.

Seit gut zwei Jahren ist nun Praxislernen angesagt. Wie Andrea Friedland erläutert, wird bei diesem Konzept der Unterricht in der Schule fächerübergreifend mit außerschulischen Lernorten verbunden. Diese Praxislernorte können sowohl Betriebe und Einrichtungen als auch überbetriebliche Berufsbildungsstätten sein.

Die Lise-Meitner-Oberschule hat für ihre drei achten Klassen erstmals die Strausberger Niederlassung der bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH ausgewählt. Dabei konnten sich die Schüler für eins von fünf Berufsbildern entscheiden, wie Niederlassungsleiter Volks Eckloff berichtet: Lagerlogistik,  Holzwirtschaft, Metall, Garten- und Landschaftsbau sowie Tierpflege auf einem Pferdehof. Die erste Hälfte des Praktikums konnten sich die Schüler in den verschiedenen Bereichen umschauen, mit Sägen und Trennschleifern arbeiten und auch mal ein Gefühl für Kleinbagger und Gabelstapler bekommen.

In der zweiten Praktikumswoche erhielt dann jeder in dem von ihm gewählten Bereich konkrete Aufgaben. Bei Galabau wurden beispielsweise Pflänzchen verzogen, Beete angelegt und Rasenkanten gesetzt. Alle zusammen brachten sich zudem beim Bau des Hochbeets ein.

Offenbar hat das gemeinsame praktische Tun allen Spaß gemacht. Jedenfalls war nur Positives zu hören. Eileen (Galabau) hatte ebenso wie Nele (Metall) schon mit Werkzeug gearbeitet.  „Das war hier nicht schwierig“, waren sich die Mädchen einig. Jeremin (Lagerlogistik) sah das ähnlich, während er eine Schraube nach der anderen ins Holz drehte. Der Achtklässler fand die Arbeit interessant und könnte sich vorstellen, einen solchen Berufsweg einzuschlagen.

Andrea Friedland kündigte an, dass das Bildungszentrum die Achtklässler auch im kommenden Jahr begleiten werde.

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