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Rüdersdorfer Ruderer in Hamburg und Werder am Start / Verletzungspech verfolgt Aktive

Rudern
Gelungenem Auftakt folgt leichte Flaute

Ineke In Hamburg erfolgreich: Rüdersdorfs Ineke Teichmann.
Ineke In Hamburg erfolgreich: Rüdersdorfs Ineke Teichmann. © Foto: Julia Hilpert
Julia Hilpert / 09.06.2018, 05:00 Uhr
Rüdersdorf Ereignisreiche Wettbewerbe hatten die Rüdersdorfer Ruderer zu absolvieren. Während es für die Junioren vom Ruderverein Kalkberge nach Hamburg zur Internationalen Juniorenregatta ging, blieben die Masters in heimischen Gefilden in Werder an der Havel beim Masters Championat. Zwei Regatten, zwei Standorte, ein Fazit: Da ist noch Luft nach oben.

Es hat so gut begonnen für die drei Junioren vom Rüdersdorfer Ruderverein, die auf der Dove-Elbe an den Start gingen. Gold, Silber, Bronze – das Resultat des ersten Wettkampftages. Mehr hätte sich Trainerin Jette Schmidt gar nicht wünschen können. Eine erste Standortbestimmung waren die Vorläufe. Ineke Teichmann im Juniorinnen-Einer der Altersklasse B setzte gleich mal einen ersten Fingerzeig in Richtung Finale. Vom Start weg hielt sie ihre Führung über die gesamten 1500 m und freute über die Goldmedaille. Mit einer Zeit von 6:07 Minuten gelang ihr der Sprung unter die Top Ten des gesamten Starterfeldes. Von 45 Starterinnen wurde sie am Ende neunte und rutschte so gerade noch ins erste Finale. „Damit haben wir gar nicht gerechnet, da Ineke ja erst in ihrem ersten Jahr als Juniorin startet“, freute sich Trainerin Jette Schmidt nach dem Rennen. Aber auch für die Jungs lief es wie geschmiert: Im Junioren-Einer der Altersklasse B konnte sich Mick Seiffert den 2. Platz sichern und zog mit einer Zeit von 5:45 Minuten in den dritten Finallauf ein. Auch Sven Schäfers schaffte  im Leichtgewicht seiner der Altersklasse A den Sprung in den dritten Finallauf. Er sicherte sich im Vorlauf den dritten Platz.

So erfreulich der erste Wettkampftag endete, was am Finaltag folgte, hat die Mannschaft aus Rüdersdorf dann doch überrascht. „Es war von Anfang an der Wurm drin“, so Trainerin Jette Schmidt. Als Erste musste sich Ineke in ihrem Finallauf beweisen. Doch die 15-jährige plagte sich mit Knieschmerzen, konnte in ihrem Rennen nicht die volle Leistung abrufen  und landete auf dem letzten Platz. Auch Mick hatte in seinem Finallauf nichts mehr zuzusetzen - letzter Platz. Einzig Sven Schäfers schaffte den Sprung aufs Treppchen: dritter Rang im dritten Finallauf.  „Es hat einfach nicht sein sollen. Aber am Ende bin ich dennoch zufrieden, dass wir zumindest im guten Mittelfeld mitgefahren sind. Aber es ist auf jeden Fall noch Luft nach oben“, zeigte sich Jette Schmidt am Ende doch noch ganz versöhnlich mit dem Ergebnis.

300 Kilometer weiter östlich plagten sich die Rüdersdorfer Masters beim Masters Championat in Werder an der Havel ebenfalls mit Verletzungssorgen. Gleich vier Rennen mussten aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet werden. Größter Pechvogel: Mirko Döring. Er meldete gleich alle Rennen ab. Auch Christoph Pache, Christian Nowak und Ingo Röll mussten den Start in ihrem Doppelvierer zurückziehen. So konnte sich zumindest Ingo Röll mit seinem Ruderpartner aus Grünau, Daniel Creutzburg, voll und ganz auf seinen Doppelzweier konzentrieren. Und das mit Erfolg: In einem packenden Rennen reichte es zum zweiten Platz. Auch Andrea Albrecht steuerte ihre Renngemeinschaft aus Potsdam, Tegel, Aschaffenburg und Köpenick zum Sieg im Frauenachter. Zwei Lichtblicke für ansonsten eher durchwachsene Wettbewerbe der Rüdersdorfer. Am Wochenende steigt der legendäre Müggelseeachter. Eine Traditionsregatta, bei der es für den Rüdersdorfer Ruderverein Kalkberge nur eine Mission gibt: Titelverteidigung. (jhi)

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