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Ihlower Lichterfest auch ohne Feuerwerk wieder ein besonderes Erlebnis

Lichterfest
Trommelwirbel und musikalische Mönche

Afrika-Feeling in Ihlow: Dafür sorgten die Trommler der Gruppe Djembe 77.
Afrika-Feeling in Ihlow: Dafür sorgten die Trommler der Gruppe Djembe 77. © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 11.06.2018, 06:00 Uhr
Ihlow Mit ihrem Lichterfest starten die Ihlower jedes Jahr den sommerlichen Dorffest-Reigen in der Märkischen Schweiz. Auch diesmal lockte die Veranstaltung nicht nur Einwohner des Oberbarnimer Ortsteils, sondern auch Gäste auf die Wiese am Teich.

Obwohl Klärchen am Sonnabend relativ unbarmherzig vom Himmel brannte, nachmittags jeder eher noch einen Schattenplatz suchte und auch das eigentlich geplante Feuerwerk wegen der hohen Waldbrandgefahr nicht stattfinden konnte – die Ihlower ließen sich davon nicht beirren. Kalte Getränke von Wasser bis Bier, ausgeschenkt vom Förderverein der Feuerwehr, der wieder den gastronomischen Part übernahm, flossen eben in Strömen. Und auch die Steppkes mit und ohne Eltern nutzten beispielsweise nur zu gern die Gelegenheit für eine Rundfahrt im Anhänger des Rasentreckers, ein schon bewährtes Angebot. Besonders gut machte sich zudem die Wasserrutsche, auf der sich die kleinen Gäste zwischendurch herrlich abkühlen konnten.

Keine Frage, ein besonderer Höhepunkt des Lichterfestes, wovon es auch seinen Namen bezieht, sind die abendlichen Illuminationen. Wer aber meint, vorher ginge es auf der Festwiese nur beschaulich bis dröge zu, der irrt gewaltig. Denn die Gastgeber hatten sich in diesem Jahr unter anderem die Vertreter der Trommelschule von Steffi Keil eingeladen. Mit zwei Gruppen war die im Oderbruch wohnende und wöchentlich in Bad Freienwalde bzw. Wriezen unterrichtende Kursleiterin erschienen. „Djembe 77“ machten den Anfang, sorgten mit ihren afrikanischen Trommeln gewissermaßen für eine virtuelle Reise auf den schwarzen Kontinent. Zum Einmarsch hatten sie sogar einigen Kunststoffrohren melodische Töne entlockt. Der zweite Teil gehörte dann den „Power-Trommlern“, die unter anderem zu „Sexbomb“ und Hits von Santiano wie „Richtung Freiheit geradeaus“ spielten.

Es war sozusagen Anheizen für das, was kurz darauf noch folgte und bei dem das Publikum  erst so richtig aus dem Häuschen geriet. Denn die Klosterdorfer Klosterbrüder, mit dabei auch wie immer Bürgermeister Lothar Arndt, traten in Aktion. Zunächst in Mönchskluft, dann in einer griechischen Taverne sitzend. Was GMBH bedeutet, erfuhren die Zuhörer auch noch: Beim Titel „Geh mal Bier holen“ gab es sogar eine geschlechtermäßige Verwandlung. Größter Hit waren aber die Puhdys.

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