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Statt der Stadt- in die Schlosskirche / Kirchenkonzertreihe rückt 2018 den Flügel in bestes Licht

Konzertreihe
Umzug bietet neue musikalische Chance

Kirchen 170811  -  Schlossgut Altlandsberg:  Blick vom Gutshaus (r.) zur Stadt- (l.) und Schlosskirche
Kirchen 170811 - Schlossgut Altlandsberg: Blick vom Gutshaus (r.) zur Stadt- (l.) und Schlosskirche © Foto: Gabriele Rataj
Gabriele Rataj / 14.06.2018, 06:00 Uhr
Altlandsberg (MOZ) Mit einem „Dreiklang“ beginnen am Sonnabend die traditionellen Sommerkonzerte des Freundeskreises Stadtkirche. Sie finden vorübergehend in der Schlosskirche statt, denn im ältesten städtischen Gebäude wird saniert.

Es sind einige Neuerungen, die das gehörig angewachsene Stammpublikum des Kirchenkonzertsommers erwarten. Dass im Schiff der Stadtkirche Restauratoren und Handwerker das Sagen haben, führt zum Umzug in die wenige Meter entfernte Schlosskirche. Einen besonderen Akzent setzt aber jeweils 18.30 Uhr vor den Konzerten eine archäologisch begleitete Führung in der Stadtkirche.

Die benachbarte prachtvolle Umgebung bedingt aber auch, dass der Freundeskreis für das Asyl Miete entrichten muss. Der sonst avisierte freie Eintritt fällt den Organisatoren daher gar nicht so leicht. Für die freundliche Aufforderung, bei Austritt eine Spende zur Finanzierung abzugeben, wird daher auf ernsthafte Berücksichtigung gehofft.

Da in der Schlosskirche deutlich mehr Plätze zur Verfügung stehen, können indes auch mehr interessierte Gäste Platz finden. Das macht die Finanzierung möglicherweise einfacher.

Sich in den Terminkalender für die Schlosskirche einzurangieren, bedeutete überdies, dass 2018 anstelle von bislang immer acht Konzerten nunmehr nur sechs musikalische Abende auf dem Flyer stehen. Diese jedoch sind durch eine Neuerung geprägt, die erst durch den nötigen Platzwechsel ermöglicht wird. Damit kommt der Konzertflügel der Schlosskirche ins Spiel – eine Chance, die Chef-Organisator Frank Drusche sofort zu nutzen wusste.

Vier der sechs Konzerte drehen sich daher im weitesten Sinne um die schwarzen und weißen Tasten. So wird mit Violine und Violoncello im „Dreiklang“ kombiniert, in „Sommernacht“ paaren sich Geige und Klavier, an „Klangwechsel“ sind Klavier und Querflöte bzw. Klavier und Cembalo beteiligt und in „Wunschkonzert“ erhält der Flügel seinen Solo-Auftritt.

Für das Zusammenspiel von Orgel und Violine wird eigens in die Dorfkirche Wegendorf gewechselt, weil derzeit nur dort innerhalb des Kirchensprengels eine Orgel verfügbar ist, und den Open-Air-Höhe- und Schlusspunkt auf dem Kirchplatz setzt das Leipziger Saxophonquartett mit der Altlandsberger Mitbürgerin Karola Elßner.

Zu dem anspruchsvollen und abwechselungsreichen Programm gibt es wie stets in Vorfeld und Pause Altlandsberger Bier und Bratwurst.

Alle Termine

16. Juni: „Dreiklang“; drei Musikerinnen, drei Besetzungen und Musik von Beethoven und Brahms

30. Juni: „Frühlingshoffnung - Sommernacht“; Sonaten-Abend mit Musik von Beethoven, Lili Boulanger und Brahms

14. Juli: „Armin & Armin – Klangwechsel“; Werke für Flöte und Cembalo/Klavier

28. Juli: „Wunschkonzert“; Solo-Klavierabend – das Publikum stimmt über zwei Programmvarianten ab: „Das Vorspiel als Endprodukt“ (Bach, Chopin) oder „Das Tier in der Musik“

11. August: „... für Violine und Clavier“; Orgel-Sommerkonzert in Wegendorf

25. August: „Der Karneval der Tiere und andere märchenhafte Musik“; Open-Air-Konzert mit dem Leipziger Saxophon Quartett

Beginn ist jeweils 19 Uhr.

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