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Innenausbau kann demnächst beginnen / Fertigstellung der Einrichtung noch in diesem Jahr

Neubau
Fenster für die Kita in Lüdersdorf

Anett Zimmermann / 14.06.2018, 07:00 Uhr
Lüdersdorf (MOZ) Dass der Rohbau der Kita in Lüdersdorf Neugierige anlockt, war zuletzt immer wieder anhand der Schuhabdrücke auf dem Boden zu sehen. Doch mit dem Einbau von Fenstern und Türen dürften diese Besuche passé sein.

Auf der Kita-Baustelle in Lüdersdorf ist zum Teil noch viel Fantasie gefragt. „Natürlich ist das Erdgeschoss barrierefrei“, antwortet Kita-Leiterin Kathrin Müller am Mittwochnachmittag auf die entsprechende Frage beim Rundgang unter anderem mit Vertretern der Stadtverwaltung und des Kita-Trägers, dem Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt Brandenburg Ost (Awo) mit Sitz in Frankfurt. Im Eingangsbereich geht es zu diesem Zeitpunkt bereits um ganz konkrete Dinge: Wo künftig die Garderoben für die Kinder platziert werden sollen. Dass es dort und in anderen Räumen zum Teil ziemlich dunkel ist, liegt an den sicherheitshalber verschlossenen Öffnungen im Dach, in denen einmal Lichtkuppeln vorgesehen sind. Auch der graue Beton und die schwarze Fußbodenabdichtung machen da einiges aus. Doch im Zuge des Innenausbaus wird sich noch vieles ändern.

Und der steht kurz bevor. Schließlich werden seit Mittwoch die Fenster eingebaut. All das wird von nebenan natürlich genauestens verfolgt, berichtet Kathrin Müller, während es durch die künftigen Gruppenräume der Drei- bis Sechsjährigen geht. Schließlich grenzen die Grundstücke der bisherigen Kita und des Neubaus direkt aneinander. „Als heute die Fenster und Dämmplatten kamen, war die Freude und Begeisterung groß“, erzählt die Kita-Leiterin und fügt hinzu, dass es manchmal gar nicht so einfach sei, auf die Fragen der Mädchen und Jungen zu antworten. „Wenn jetzt mal länger nicht auf der Baustelle gearbeitet wurde, haben wir auf Lieferengpässe verwiesen“, sagt sie lachend.

Laut Michaela Hytra, Leiterin des Fachbereichs Bau- und Ordnungsamt, liegen die Arbeiten gut im Plan, obwohl der Rohbau wegen des lange anhaltenden Frosts nicht so erstellt werden konnte wie ursprünglich erhofft. Auf ein konkretes Datum der Fertigstellung will sie sich noch nicht festlegen. „Die Kita soll so schnell wie möglich fertig werden“, macht sie jedoch deutlich und fügt hinzu: „Also in diesem Jahr.“ Unabhängig von notwendigen Abnahmen müsse unter anderem geklärt werden, wie der Umzug selbst realisiert werden kann. Und das Gros der Außenanlagen sei dann ohnehin erst 2019 dran.

Kämmerin Angelika Kerstenski geht davon aus, dass die Stadt das alte Gebäude zum Verkauf ausschreiben wird. „Es war ja mal ein Einfamilienhaus“, gibt Kathrin Müller zu bedenken. „Und das könnte es ja auch wieder werden.“ Betreut werden in der Lüdersdorfer Kita zurzeit 36 Kinder. Acht von ihnen werden demnächst eingeschult. „Da wir fortlaufend Kinder aufnehmen, liegen uns für die folgenden Monate bereits Anmeldungen vor“, sagt die Kita-Leiterin. Und Angelika Kerstenski ergänzt, dass die Einrichtung im Ortsteil generell gut nachgefragt ist. Künftig würden dort insgesamt 80 Plätze zur Verfügung stehen. Darauf habe sich auch der Träger eingestellt, wie Jens Krüger erläutert. Der Abteilungsleiter Kinder und Familien bei der Awo verweist unter anderem auf Erzieher in Ausbildung, die zum Teil ihre praktischen Erfahrungen in Lüdersdorf gesammelt haben. „Wir haben unsere Fühler ausgestreckt.“

Im Anschluss stehen erste Vorgespräche zur Inneneinrichtung an. „Es geht um die Frage, was im Neubau wieder verwendet werden kann und was neu angeschafft werden muss“, erklärt Angelika Kerstenski, während Kathrin Müller sich Gedanken macht, wer das neue Gebäude reinigt. „Hier wird wirklich alles anders.“

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