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Sternwarte
Supertechnik zum Sternekieken

Der ersehnte Tag ist da: Astronomielehrer Olaf Hofschulz (l.) und Johannes Baader sind hier bei der Montage des Teleskops der neuen Sternwarte des Einstein-Gymnasiums zu sehen. In den kommenden Monaten wird die Technik kalibriert und getestet.
Der ersehnte Tag ist da: Astronomielehrer Olaf Hofschulz (l.) und Johannes Baader sind hier bei der Montage des Teleskops der neuen Sternwarte des Einstein-Gymnasiums zu sehen. In den kommenden Monaten wird die Technik kalibriert und getestet. © Foto: Gerd Markert
Margrit Meier / 15.09.2018, 06:15 Uhr - Aktualisiert 15.09.2018, 17:29
Neuenhagen bei Berlin (MOZ) Schon seit dem vergangenen Sommer kann man die Kuppel der Sternwarte am Einstein-Gymnasium auf dem Neubau bereits von Weitem sehen. Damals wurde sie, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, am Arm eines Riesenkrans eingeschwebt und auf dem Dach montiert. Zwölf Monate sind seitdem vergangen, in denen Bauarbeiter noch fleißig am Anbau des Gymnasiums wirbelten, der mit Beginn des Schuljahres übergeben werden konnte.

Doch die Sternwarten-Kuppel war leer, bis in dieser Woche die von den Astrofans lang ersehnte Ausrüstung geliefert und installiert werden konnte. Die Basis bildet eine 200 Kilogramm schwere Stahlsäule, auf der sich eine GM3000HPS Montierung befindet, von der gleich drei Teleskope getragen werden.

Neben dem Hauptinstrument, einem 17“ PlaneWave Astrographen, bilden ein 140/980 TEC Refraktor und ein kleinerer Refraktor die Basis für ein hochmodernes und komplettes Observatorium. Nachdem das Team der Firma Baader Planetarium aus Mammendorf bei München zusammen mit Astronomielehrer Olaf Hofschulz bis tief in die Nacht mit der Installation der Ausrüstung beschäftigt war, beginnt nun die Zeit der Kalibrierung der einzelnen Komponenten, des Testens und der schrittweisen Inbetriebnahme.

Der Gesamtwert der diese Woche verbauten Instrumente beträgt rund 85 000 Euro, die vollständig mit Hilfe von Stiftungen und Spenden zusammengetragen werden konnten. Neben einer großzügigen Unterstützung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung gab es auch viele Spenden von Privatpersonen und Unternehmen aus der Region.

Zum deutschlandweiten Astronomietag am 30. März kommenden Jahres wird das Observatorium, übrigens das Einzige auf einer Schule im Landkreis Märkisch-Oderland, offiziell eröffnet. An diesem Tag werden, kündigt Olaf Hofschulz an, alle Bürger der Region zu einem bunten astronomischen Programm eingeladen.

Weitere Informationen zum Sternwartenprojekt gibt es im Internet unter: https://egnsternwarte.wordpress.com. Spenden  sind weiterhin willkommen.

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