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Fußball
Gut gespielt – aber hoch verloren

Zog die Fäden in Berlin: Strausbergs Mittelfeldspieler Kaan Bektas
Zog die Fäden in Berlin: Strausbergs Mittelfeldspieler Kaan Bektas © Foto: Edgar Nemschok
Edgar Nemschok / 06.11.2018, 06:00 Uhr
Berlin (MOZ) Fußball-Oberligist FC Strausberg hat seine Auswärtspartie am zwölften Liga-Spieltag verloren. Am Ende fiel das Ergebnis gegen Hertha 03 Zehlendorf deutlich aus. Die Strausberger bleiben nach dem 0:4 in der Tabelle aber weiter auf dem achten Platz.

Es ist schwierig, im Moment die sportliche Situation beim FC Strausberg umfassend zu beschreiben. Die Mannschaft spielt über weite Strecken gut, bleibt unter dem Strich aber erfolglos. Für einen Sport, der rein auf Ergebnisse ausgerichtet ist, sicherlich nicht gerade motivierend. Der FC Strausberg liegt aber im Mittelfeld der Tabelle und insofern braucht keiner in Panik zu verfallen.

Auch in Zehlendorf spielte die Mannschaft gut und bekam jede Menge Komplimente, selbst vom Gegner. Fazit bleibt: Der Sieg für Hertha ist deutlich zu hoch ausgefallen.

„Wir müssen einfach gelassen bleiben und jeglichen Druck von der Mannschaft fernhalten. Es ist überhaupt nicht der Zeitpunkt nervös zu werden“, warnt auch Trainer Christof Reimann vor vorschnellen Reaktionen.

Schon nach sechs Minuten nahm das Unheil seinen Lauf. Die Strausberger Abwehr war offensichtlich noch nicht ganz auf dem Feld, da nutzte der Berliner Marc Zellner eine Unachtsamkeit für den Führungstreffer. Wieder einmal bestätigte sich, dass auch kleine Fehler in dieser Liga sofort bestraft werden. Doch Strausberg machte nun Druck, griff früh an und hatte Chancen. Deutlich zu spüren war, dass im Mittelfeld Kaan Bektas wieder mit dabei war. Mit seiner Übersicht und den guten Bällen in die Spitze konnte sich der FCS sogar einige Vorteile sichern. Tino Istvanic, Caga Aslan und Kaan Bektas hatten durchaus Möglichkeiten, die Strausberger zum Erfolg zu führen. Dann kam die 34. Minute, die vor allem Niclas Wittur für eine Weile nicht vergessen wird. Nach einer unglücklichen Abwehraktion wusste er sich nur noch per Foulspiel zu helfen. Schiedsrichter Florian Strübing zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Zehlendorfs Sebastian Huke verwandelte sicher zum 2:0 und sorgte damit für eine gewisse Vorentscheidung der Partie.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit hatte erneut der FC Strausberg mehr vom Spiel. „Wir schaffen es derzeit einfach nicht, den erfolgreichen Abschluss zu finden“, erklärt Reimann. Strausberg machte das Spiel weiter auf und lud die Gastgeber damit zu Kontern ein. Mit der individuelle Klasse der Berliner mehr als nur eine Einladung. Arjan Duraj schloss einen dieser Konter erfolgreich ab. Er schoss in der 76. Minute das 3:0. Den Schlusspunkt setzte dann Benedikt Nellesen mit dem 4:0 in der 78. Minute. „Ja, schade. Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft durchaus zufrieden, auch wenn sich das sicherlich etwas seltsam anhört. Mit dem Ergebnis naturgemäß nicht. Jetzt bin ich als Trainer natürlich auch gefordert. Wir werden eine intensive Trainingswoche haben und unser System in der Offensive etwas umstellen.“ Reimann hat natürlich dabei schon das nächste Spiel im Blick. Am Sonntag ist der SV Altlüdersdorf zu Gast. Die Altlüdersdorfer sind auf Platz neun Tabellennachbar des FC Strausberg. „Gegen alle Mannschaften, die in der Tabelle über uns stehen, haben wir bisher verloren. gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte lief es vom Ergebnis her bisher besser.“ Die Strausberger werden nun hoffen, dass Reimanns Vorschau auf den Sonntag mehr als nur Zweckoptimismus ist.

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