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Fußball
Aufsteiger bejubelt ersten Heimerfolg

Torschütze: Silvan Küter trifft  doppelt.
Torschütze: Silvan Küter trifft doppelt. © Foto: Verein
Jörg Jankowsky / 28.11.2018, 09:36 Uhr
Petershagen Es hat bis zum 12. Spieltag der Brandenburg-Liga gedauert, ehe die Fußballer von Aufsteiger Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf ihren ersten Heimsieg vor 142 Zuschauern bejubeln durften. 3:1 gewannen die Doppeldorf-Kicker gegen den FSV Bernau.

Die couragierte Leistung des Teams um Cheftrainer Roman Sedlak wurde bereits in der ersten Minute belohnt. Paul Westphal traf mit Hilfe des Innenpfostens ins lange Eck. „Ich hatte unseren Trainern mehrfach gesagt, dass sie mich offensiver einsetzen sollen“, freute sich Westphal später, als er gemeinsam mit Silvan Küter und Yves-Marvin Ertel zum „Besten Spieler“ gewählt wurde.

Das 1:0 war ein Spiegelbild der Partie. Die Doppeldörfler erwiesen sich zielstrebiger und gefährlicher, der FSV Bernau erzeugte meist nur durch Standard-Situationen Torgefahr. „Wir müssen einfach Fußball arbeiten“, gab Cheftrainer Sedlak die Marschrichtung vor. „Wir sind in einer Phase, wo wir für Schönspielerei nichts gewinnen können. Die Mannschaft hat dies hervorragend umgesetzt und mit absolutem Siegeswillen einen verdienten Heimsieg eingefahren.“

Noch in Halbzeit eins lag ein weiteres Gastgeber-Tor in der Luft. Doch Lars Dingeldey (9.), Marvin Ghaddar (26.) und Tim Bolte (30.) hatten einfach kein Glück. Wenig später hatten die heimischen Fußballfans den Torschrei erneut auf den Lippen. Doch Westphal (33.) scheiterte per Kopf am FSV-Quergebälk.

Gelbe Karten und das FSV-Bemühen um den Ausgleich bestimmten die ersten 20 Spielminuten nach Wiederanpfiff. Doch die ganz großen Tormöglichkeiten gab es in dieser Phase nicht zu sehen. Bis der Gastgeber, besser als in den Wochen zuvor,  auch  im zweiten Spielabschnitt eiskalt die erste Möglichkeit nutzte. In der 68. Minute passte Dingeldey auf Küter, der mit einem satten Schuss auf 2:0 erhöhte. Was für ein tolles Tor.

Beflügelt, legte Küter gleich nach. Nach genauem Diagonalpass von Thomas Guggenberger (80.) erhöhte er flach und scharf auf 3:0. Als der Unparteiische ein Foul an Rudolph im Fünfmeterraum nach Ecke nicht ahndete, gelang dem FSV in der Nachspielzeit noch der Ehrentreffer durch Thorben Schöffel. Nach dem Abpfiff war der Jubel natürlich groß und Blau-Weiß konnte durch diesen ersten Heimsieg der Saison die Abstiegsplätze in der Brandenburg-Liga verlassen.

„Es war eine super Mannschaftsleistung. Wir wurden für unser Engagement endlich belohnt“, betonte Küter. „Wichtig war und ist, dass wir als Mannschaft weiter zusammengehalten haben. Gute Spiele und keine Punkte hätten so manch anderes Team vielleicht zerbrechen lassen“, so der zweifache Torschütze.

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