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Fußball
Mit drei Turnieren ist die Grenze erreicht

Stephan Dreyse / 16.01.2019, 02:15 Uhr
Altlandsberg An drei Tagen hat die SG Bruchmühle ihren nunmehr 9. Hallen-Cup ausgetragen. Ein Mammutveranstaltung, die inzwischen Fußball-Turniere in nahezu allen Altersklassen umfasst. Ausgetragen wurden die Spiele in der Altlandsberger Erlengrund-Halle.

Für Dietmar Görtchen war es das erste Mal, dass er die Turniere des Hallen-Cups an allen drei Tagen begleiten konnte. Der Inhaber einer DFB-Elite-Trainer-Lizenz steckt sonst um diese Zeit mitten in der Trainerausbildung.

Mit einem Hallenturnier für die C-Junioren hatte einst alles begonnen, was nun zu einem dreitägigen Turnier für alle Nachwuchsfußballer von den Bambini bis zur A-Jugend gewachsen ist.Neben den Freundschaften mit den Vereinen hat sich ein fester Teilnehmerstamm entwickelt, der immer wieder ergänzt wird. „Die Kinder und Jugendlichen geben mit ihrer Spielbegeisterung so viel zurück, dass sich der Aufwand immer wieder lohnt“, berichtet Görtchen, Vorstandsmitglied der SG Bruchmühle, der sich regelmäßig mit um die Organisation kümmert. Es werde versucht, ein Wochenende zwei bis drei Wochen vor den Winterferien zu finden. Angesichts der intensiven Nutzung der Erlengrund-Halle durch den MTV Altlandsberg ist das nicht immer ganz einfach, zumal der Cup am Freitagabend startet und sich bis Sonntagabend durchzieht. „Für die A-Junioren ist es gar nicht so schlecht, Freitagabend anzutreten, da sie dann noch das ganze Wochenende haben“, sagt Frank Hemberger, Nachwuchsleiter bei der SGB, mit einem leisen Schmunzeln.

Auch Schiedsrichter sehen nicht immer alles, und so entschuldigte sich Enrico Reiche für eine seiner Entscheidungen bei den Spielern aus Berlin. „Die U 19 haben ordentliche Spiele abgeliefert, und ich würde mich freuen, sie als erste Männermannschaft wieder zu sehen“, sagte Reiche. Zum Auftakt gab es vor allem ein faires Turnier, lobte Hemberger die Akteure. „Das Turnier ist inzwischen zu einer Tradition geworden“, sagte er, mit einem Verweis auf das anstehende Jubiläum. Denn im nächsten Jahr steht der zehnte Hallen-Cup an.

„Die Leistung meiner Jungs ist durchaus in Ordnung. Allerdings gab es auch einige individuelle Fehler“, resümierte Sven Hoffmann. Vor allem in vor der Meisterschaftsrunde in der Kreisliga gäbe es noch „Potenzial nach oben“. Der Trainer der A-Junioren von Germania Schöneiche betont das gute Verhältnis zu den Bruchmühlern. „Das Turnier ist immer eine gute Vorbereitung und zugleich Abwechslung, bevor die Saison dann wieder richtig losgeht.“ Zudem lobte er die Zuverlässigkeit und Fairness der Gastgeber.

„Mit den Turnieren mit je Teams an drei Tagen stoßen die Organisatoren doch an ihre Grenzen“, erklärte Görtchen. Dennoch sind die Bruchmühler froh, alle Altersklassen besetzen zu können, einige sogar mehrfach. lediglich die C-Junioren setzten diesmal aus, da die Fußballer derzeit keinen guten Stand in der Landesklasse haben und daher die Kräfte lieber auf die nächsten Spiele der Rückrunde konzentrieren.

In den letzten Partien amFreitagabend kochte auch so manche Emotion im Spiel hoch. Am Ende setzten sich dieA-Junioren des BSV Eintracht Mahlsdorf vor dem FV Erkner, der SG Bruchmühle I, dem BSC Marzahn, Bruchmühle II und Germania Schöneiche durch. Als bester Torschütze wurde der Mahlsdorfer Alex Karow geehrt, der es auf vier Turniertreffer gebracht hatte.

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