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Erlös der Kunstfabrik des Oberstufenzentrums geht diesmal an Aline-Reimer-Stiftung / Abend begeistert Publikum

Kunstfabrik
Talenteshow für den guten Zweck

Thomas Berger / 22.01.2019, 14:42 Uhr - Aktualisiert 22.01.2019, 14:53
Strausberg (MOZ) Einmal mehr haben Schüler und Lehrer des Oberstufenzentrums das Publikum mit ihrer Kunstfabrik begeistert. Diesmal stand der Abend im Zeichen der vier Elemente – und deren Gemeinsamkeit.

„Schule ist mehr als Noten, Klausuren und Arbeit“, schickte Gudrun Thiessenhusen, kaum dass zur Einstimmung ein Team des Fanfarenzugs aufgetreten war, zur Begrüßung der Gäste im Volkshaus Strausberg-Nord dem stimmungsvollen, bunten und unterhaltsamen, aber auch mit nachdenklichen Tönen gespickten Abend voraus. Zeigen, was Schüler jenseits des normalen Unterrichts können, was für besondere Talente in ihren schlummern, wofür sie sich begeistern und oft große Teile ihrer Freizeit opfern. All das ist die Kunstfabrik. Zugleich immer eine Benefizaktion, deren Erlös an einen guten Zweck geht. Und auch dafür stehe sie als Schulleiterin gemeinsam mit dem ganzen Team, betonte Gudrun Thiessenhusen: „In der Erziehung junger Menschen zeigen, dass es nicht allen so gut geht wie uns.“

Im Zeichen der vier Elemente stand die diesjährige Kunstfabrik von Schülern und Lehrern des OSZ im großen Saal des Volkshauses Strausberg-Nord. Das begeisterte Publikum erlebte einmal mehr eine eindrucksvolle Talenteshow, wie immer in den Dienst einer guten Sache gestellt. Ein Scheck über 3480 Euro schon gesicherte Spenden konnte am Ende an Sabine Reimer, die Chefin der Aline-Reimer-Stiftung, übergeben werden. Auch über die Verwendung des vorjährigen Erlöses für ein Häuserbau-Projekt in Südindien, bei dem Schüler und eine Lehrerin der Schule aktiv mitwirkten, wurde kurz Bericht erstattet. Im Programm mischten sich Gesangs-, Tanz-, Filmkunst- und szenische Darbietungen ab.
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Kunstfabrik 2019 des OSZ Strausberg

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Ein Anliegen, für das sich alle Akteure und Helfer des Abends voll ins Zeug legten. Und weitere Spenden kamen zusammen, als Luis Hoffmann als Auktionator zur Versteigerung aufrief. Geboten werden konnte für das wahrscheinlich schönste, dem Spender in jedem Fall aber besonders am Herzen liegende Bild aus der Sammlung der fotografischen Island-Impressionen, die Max Saeling zuvor gezeigt hatte.

Als Moderatorengespann führten die vier Elemente selbst durch den Abend. Jason Richter (Wasser), Cora Schwaneberg (Feuer), Toni Ralf Bauer (Erde) und Lisa Marie Schönberg (Luft) diskutierten immer wieder, wer denn am wichtigsten sei. Um am Ende durch Göttin Athene (Josephine Drews) zu der Einsicht gebracht zu werden, dass sie voneinander abhängig und erst gemeinsam richtig stark sind.

Direkt Bezug genommen wurde auf das diesjährige Rahmenthema in einer Tanzdarbietung „Begegnung der Elemente“, aber auch bei den Titeln „Earth“ von Michael Jackson und „I see fire“ von Ed Sheeran, die der Projektchor anstimmte, oder bei der Bewegungsimprovisation „Geheimnisse in den Untiefen der Meere“. „Schau nicht weg“, lautete der Appell beim Schattentheater im Hinblick auf Fälle von Mobbing und Gewalt. Viel Applaus gab es auch für das Schwarzlichttheater mit „Elementare Liebe“, den amtierenden Weltmeister Paul Steinborn mit dem Ausdruckstanz „Never stop dancing“, mehrere Solo-Gesangsstücke oder auch das Einradduo. Ein gelungenes Gemeinschaftswerk ganz vieler letztlich, für das koordinierend erneut Dagmar Dubiel, Nicole Meißner und Sandra Neumann (künstlerische Leitung) sowie Jörg Kopper (technische Leitung/Produktion) den Hut auf hatten.

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