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Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf II gewinnt Hallen-Cup des MSV Rüdersdorf / Pascal Prentkowski ausgezeichnet

Hallenfußball
Turnier der Techniker

Was für eine tolle Aktion: Pascal Prentkowski von der SG Müncheberg war mit acht Treffern bester Torschütze und wurde auch zum besten Spieler des Turniers gewählt. Herzfeldes Torhüter Daniel Zipper erwartet den Ball.
Was für eine tolle Aktion: Pascal Prentkowski von der SG Müncheberg war mit acht Treffern bester Torschütze und wurde auch zum besten Spieler des Turniers gewählt. Herzfeldes Torhüter Daniel Zipper erwartet den Ball. © Foto: Edgar Nemschok
Edgar Nemschok / 12.02.2019, 06:30 Uhr
Rüdersdorf/Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Der MSV Rüdersdorf feiert in diesem Jahr sein 100. Vereinsjubiläum. Aus diesem Anlass hat der Verein ein Fußball-Turnier in der Petershagener Giebelsee-Halle veranstaltet. Es gewann der SV  Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf II. Die SG Müncheberg wurde Dritter.

Sportlicher Auftakt für das Jubiläumsjahr der Rüdersdorfer war ein zweigeteiltes Hallenturnier. Am Vormittag spielten die Frauen. Es gewann der SV Schmöckwitz/Eichwalde.

Acht Mannschaften hatte das Organisationsteam um den MSV-Vorsitzenden Marko Siebenwirth und den Sportlichen Leiter, Ronald Grawunder, eingeladen. „Das Besondere ist, dass wir in zwei Gruppen spielen und in einer Gruppe alle Mannschaften der Rüdersdorfer Ortsteile gegeneinander antreten – praktisch wie eine Rüdersdorfer Meisterschaft.“ So gingen die SG Lichtenow/Kagel, Hennickendorfer SV, FC Wacker Herzfelde und Gastgeber MSV Rüdersdorf in der Gruppe B und Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf II, Blau-Weiß Mahlsdorf/Waldesruh, FC Herrensee Strausberg und SG Müncheberg in der andern Gruppe an den Start.

Der Hennickendorfer SV und Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf II blieben ungeschlagen, die Doppeldörfler sogar verlustpunktfrei. Da freute sich auch Trainer Frank Mutschall. „Dreimal gespielt, dreimal gewonnen – da muss man zufrieden sein.“ Beide überstanden auch souverän die Zwischenrunde. Hennickendorf schlug Müncheberg mit 3:1 und Blau-Weiß den FC Wacker Herzfelde mit 4:2.

Das Endspiel wurde dann tatsächlich auch sportlich zum Höhepunkt des Nachmittags. Und es wurde richtig spannend. Tobias Hoke brachte die Mannschaft aus der Ostbrandenburgliga in Front. Der Kreisligist aus Hennickendorf konnte kurz darauf durch Nico Nolte ausgleichen. Und es ging im hohen Tempo weiter. Tim Beier gelang nach schöner Kombination der Führungstreffer für Blau-Weiß, ehe Hennickendorf wieder ausgleichen konnte. Zehn Sekunden waren noch zu spielen. Roger Sobotta nutzte eine kleine Lücke in der Hennickendorfer Abwehr, drückte ab und überwand Hennickendorfs Torhüter Ron Werthmann. Natürlich war der Jubel bei Blau-Weiß groß. Doch auch bei den Hennickendorfern wurde gefeiert und Trainer Marco Schmidt war mit seinen Männern trotzdem sehr zufrieden. „Ich glaube, wir haben uns ganz gut präsentiert und Spieler wie Tobias Schneeweiß oder Thomas Schlag haben mit ihren technischen Feinheiten das Turnier bereichert.“ Thomas Schlag stand auch lange im Wettbewerb mit Pascal Prentkowski um den Titel „Bester Spieler des Turniers“. Wahrscheinlich hatte dann die Torausbeute von Prentkowski den Ausschlag gegeben, den Titel nach Müncheberg zu vergeben. Er traf achtmal und dabei einige Male sogar recht spektakulär.

Die Müncheberger wurden Turnierdritter und bezwangen im kleinen Finale den FC Wacker Herzfelde. Auch dieses Spiel war überaus spannend. Herzfelde lag nach Treffern von Sebastian Theissen und Marcel Richter schon 2:0 in Front. Müncheberg legte einen Zwischenspurt ein und schaffte durch Nico Helm und Pascal Prentkowski den Ausgleich. Matthias Köhnke und Carsten Thomas machten den 4:2-Endstand perfekt.

Einen Titel gab es noch zu vergeben. Als bester Torhüter des Turniers wurde der Blau-Weiße Jan Jaskolski ausgezeichnet.

Und was machte der Gastgeber? Es reichte für Platz sechs. Für Jens Behrendt gar nicht so schlecht. „Wir wussten, dass wir nicht um den Titel kämpfen werden. Wir haben zahlreiche junge Spieler im Team und für sie geht es in erster Linie darum, dass sie Erfahrungen sammeln“, sagte er. „Ich bin aber zufrieden, dass einige Ältere dem Verein die Treue gehalten haben.“ Nur bei einer Position hat Behrendt  im Hinblick auf die Rückrunde ein wenig Bauchschmerzen. „Die Position des Torhüters ist bei uns nicht nicht geklärt.“

Für Marko Siebenwirth und Ronald Grawunder kann nun die weitere Planung beginnen. „Wir haben noch eine Menge vor“, sagen sie. „Allerdings sollte bis zum Höhepunkt dann der Rasenplatz im Glück-auf-Stadion wieder in Ordnung sein.“ Geplant ist es, am 22. und 23. Juni gleich mehrere Spiele mit besonderem Charakter auszutragen. „Wir wollen so zum Beispiel ehemalige Rüdersdorfer Fußballer und eine DDR-Traditionsmannschaft einladen.“ Beide sind sich einig, dass die Krönung des Ganzen der Aufstieg der Männer in die Kreisliga sein würde. „Fußball aus Rüdersdorf soll wieder den Stellenwert erlangen, den er schon einmal hatte“, sagen sie übereinstimmend.

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