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Kultur
Tänzerische Reise um die Welt

Thomas Berger / 21.05.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 21.05.2019, 09:42
Strausberg ( ) Zwei Tage zeigten auf dem Strausberger Marktplatz kleine Talente auf der großen Bühne vor zahlreichen Gästen ihr Können.

Ein Russischer Tanz war dabei, dargeboten von Rena, Yasmina und Karina, drei aus Syrien bzw. Tschetschenien stammenden Mädchen, die wie andere Kinder aus geflüchteten Familien von Choreografin Ludmilla Geier im Projekt des Sozialpark-Teams betreut werden. Mit wunderschönen Kostümen, die Königin Nofretete zur Ehre gereicht hätten, entführten wiederum die jungen Damen der Tanzschule Dance of Life ins Alte Ägypten. Und südamerikanisches Feuer brachte eine andere Gruppe aus dem gleichen Hause mit der Darbietung "Latin". Allein schon die Summe dieser Auftritte sorgte beim diesjährigen Kinder- und Jugendfestival am Wochenende tänzerisch sozusagen für eine Reise um die Welt.

Zwei Tage lang hat die erneute Auflage des Kinder- und Jugendfestivals Strausberg Teilnehmer und Besucher auf dem Marktplatz begeistert. Eine Fülle höchst unterschiedlicher Darbietungen war in den diversen Altersgruppen und Kategorien zu erleben, geehrt mit Urkunden und Pokalen. Auch spezielle Fanpokale wurden ergänzend zu den Preisen der Jury vergeben. Allerdings steht bei der Veranstaltung, die unter Schirmherrschaft des Brandenburger Ministers für Justiz und Europaangelegenheiten steht sowie von Stadt und Landkreis unterstützt wird, der Wettkampfgedanke lediglich an zweiter Stelle - vorrangig geht es um Spaß, Präsentation der eigenen Talente und respektvolles Miteinander. Diesem Anspruch wurde auch die aktuelle Auflage mit breitem Teilnehmerfeld und grundlegend herzlicher Stimmung gerecht.
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Kinder- und Jugendfestival Strausberg 2019

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Das Wetter hätte nicht passender sein können, beide Tage war der Marktplatz erfüllt vom Duft der Versorgungsstände, dem höchst attraktiven Bühnenprogramm, dem Spaß der kleinen Gäste auf der Hüpfburg, beim Bungee oder Entenangel. Nicht zuletzt dem begeistern Schreien der Fans, wenn es um die Lautstärkemessung für die zusätzlichen Fanpokale ging – oft wurden Werte um die 110 Dezibel erreicht. Ein Glück, dass dabei Sami Alkomi, der im schon bewährten Zusammenspiel mit Nina Coenen moderierte, Ohrenschützer trug.

Drei Jahre war der Jüngste bei den "Kleinen Juris" aus der Kita Juri Gagarin, deren Auftritt mit u. a. "Wo ist die Kokosnuss" auch die Ehrengäste Bürgermeisterin Elke Stadeler und Ex-Vizelandrat Lutz Amsel miterlebten. Für Gänsehautfeeling sorgten "Die Kleinen Teufel", eine Mädchengruppe aus Heinersdorf, mit "Hallelujah" und einem selbst geschriebenen Song über ein blindes Mädchen, das davon träumt, Popstar zu werden. Nicht minder beeindruckend Iron Erfurth, Achtklässler der Anne-Frank-Schule, der "In the Ghetto" von Elvis Presley sang, sowie die drei Tanzmariechen Emily Tröger, Lauryn Jakobitz und Angelina Radke vom TSV Fredersdorf sowie die Eberswalderin Lilly Banaskiewicz mit ihren Soloauftritten. Auch die abermals von Jürgen Schirrmeister (Polizei) angeführte Jury zeigte sich zutiefst beeindruckt.

Übersicht der Pokalgewinner

Am ersten Tag gewannen "Circus Lumina" Zepernick, Lauryn Jakobitz vom TSV Fredersdorf, "Chunga Changa" und "Latin" (beide Dance of Life) sowie HipHop Minis und HipHop Girls von FitandDance.

Über Ehrenpokale konnten sich "Die Juris" (Kita Juri Gagarin), Sozialpark Strausberg, Jugendfeuerwehr Strausberg, Tanzschule Kolibri und "Die kleinen Teufel" (Grundschule Heinersdorf) freuen.

"Pyjama Party", "Kleine Sterne", "Style Dance" (alle Tanzstudio Fantasy), Vorschulzuckerwürfel Schöneiche, Laura Fiedler (Motor Eberwalde) sowie "Hofpause" und "Hiphop" von Konfetti siegten Sonntag.

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