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In Strausberg fand erstmals ein Friday for Future statt.

Kundgebung
Erstmals Fridays for Future in Strausberg

Teilnehmer bei der ersten Fridays-For-Future-Demo auf der Großen Straße in Strausberg
Teilnehmer bei der ersten Fridays-For-Future-Demo auf der Großen Straße in Strausberg © Foto: MOZ/Gerd Markert
Jens Sell / 07.06.2019, 20:00 Uhr - Aktualisiert 07.06.2019, 20:18
Strausberg (MOZ) Nach zunächst spärlichem Beginn ist die erste Fridays-for-Future-Aktion Strausbergs am Freitagmittag vorm Landsberger Tor noch eine recht eindrucksvolle Manifestation junger Klimaaktivisten, erwachsener Sympathisanten und interessierter Bürger geworden.

Nach kur­zer Anmoderation von Famke und Pauline aus Berlin rappen die Straus­berger PC Toys über die grüne Stadt am See. Sie skandieren auch die Losung des Tages: "Wir sind hier und wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!" Das Anliegen der jungen Leute bringen Sonja Rudolph und Florian Wolf selbstkritisch auf die Bühne: "Wir müssen nicht so oft duschen und baden und sorglos mit dem Wasser umgehen, dann könnte es vielleicht auch dem Straussee besser gehen", heißt es da. Bürgermeisterin Elke Stadeler kann das nicht mitbekommen, sie steht am Polizeiauto und unterhält sich intensiv mit den Beamten, der Kundgebung den Rücken zugewandt, bis sie schließlich ganz geht. Der Grünen-Landtagskandidat René Trocha hingegen steht unter den jungen Leuten und sagt: "Das ist so wichtig, was die hier machen." Das findet auch der Lehrausbilder Axel Bongert, der mit zehn Kochazubis des Oberstufenzentrums zum Landsberger Tor kommt: "Meine Jungs interessierte das, da haben wir bis 12 Uhr durchgezogen, um hier sein zu können." Beifall spenden auch Frank Weber und Frederick Kunze von der BI für den Erhalt des Straussees und zahlreiche Linken-Politiker.

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Dirk Mahnke 08.06.2019 - 08:36:18

Nur mal kurz die Welt retten...

"Gebt den Kindern das Kommando, SIE BERECHNEN NICHT WAS SIE TUN, die Welt gehört in Kinderhände, dem Trübsinn ein Ende, WIR WERDEN IN GRUND UND BODEN GELACHT, Kinder an die Macht." (H. Grönemeyer)

kay-uwe granz 08.06.2019 - 01:26:45

Warum funktioniert eigentlch " Saturdays for Future" nicht ?

Schulbesuch wird überbewertet. Auch ohne Bildung kann man eine erfolgreiche Karriere als Politiker machen.

Kurt Cr. 07.06.2019 - 23:47:36

Wie erbärmlich das Ganze doch ist.

Wer die Phrasen auf den bewusst kindisch gekrakelten Plakate und Schilder liest, der bemerkt, wer eigentlich dahinter steckt und die naiven Schüler missbraucht. Wie erbärmlich das Ganze doch ist. Da werden innerhalb von 100 Jahren Kinder in Deutschland ein drittes Mal von "Weltenrettern" instrumentalisiert.

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