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Polit-Neuling Jan-Peter Bündig kritisiert Listenplatz 2 für Kristy Augustin bei der Brandenburger Landtagswahl.

Listenplatz
Knatsch an der CDU-Basis

Neu und kritisch: Jan-Peter Bündig
Neu und kritisch: Jan-Peter Bündig © Foto: JENNIFER FROHNE
MOZ / 12.06.2019, 06:15 Uhr
Hoppegarten ([]) Landtagskandidat und CDU-Gemeindevertreter Jan-Peter Bündig hat sich in einer Pressemitteilung kritisch zu Vorgängen in der CDU geäußert. Dabei geht es um eine für Sonnabend einberufene Sitzung, in der die CDU Brandenburg festlegen will, welchen Platz die einzelnen Landtagskandidaten auf der gemeinsamen Landesliste einnehmen. So sichert man über die Zweitstimmen ab, dass auch Kandidaten ohne Direktmandat in den Landtag einziehen. Der CDU-Landesvorstand hat die Reihenfolge laut Bündig bereits festgelegt. Der 50-jährige CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis 31 (Woltersdorf, Erkner, Schöneiche, Neuenhagen und Hoppegarten) findet sich auf Listenplatz 41 wieder. "Damit kann ich durchaus leben, zumal ich als politischer Neuling keine besonderen Erwartungen hegte", sagt der Birkensteiner. Nun aber wolle der Landesvorstand, dass die CDU-Kreisvorsitzende Märkisch-Oderland, Kristy Augustin, Listenplatz 2 belegt. Als Hohn empfindet dies Jan-Peter Bündig, denn Kristy Augustin habe bei den Kreistagswahlen den zweitschlechtesten Wahlkreis vorzuweisen und der Kreisverband eines der schlechtesten Wahlergebnisse in ganz Brandenburg aufzuweisen. "In ihrem Wahlkreis vermutlich als Direktkandidatin hoffnungslos hintenan, soll der bereits im Landtag als Abgeordneter tätigen Kristy Augustin somit ein sicherer Zugang zu einem erneuten Landtagsmandat verschafft werden. Ein Hohn", wertet Bündig. Aus seiner Sicht werden hier nicht nachvollziehbare Personal-entscheidungen ohne Zustimmung der Parteibasis durchgedrückt und schlechte Leistungen belohnt. Für viele Bürger sei das absolut unverständlich, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Birkensteiner hat dem CDU-Landesverband mitgeteilt, dass er sich deutlich vom bestehenden Listenangebot der Landespartei distanziert und freiwillig den letzten Listenplatz in Anspruch nimmt. Er will sich ausschließlich auf die Erlangung des Direktmandats in seinem Wahlkreis konzentrieren.

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