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Fußball
FC Strausberg gut in Schwung

Strausberger Abwehrchef und Kapitän: Alexander Sobeck beim Kopfball
Strausberger Abwehrchef und Kapitän: Alexander Sobeck beim Kopfball © Foto: Edgar Nemschok
Edgar Nemschok / 09.07.2019, 05:30 Uhr
Strausberg (MOZ) Mit dem Berlin-Ligisten Türkiyemspor stellte sich in der Vorbereitung auf die neue Fußball-Saison der zweite Gegner beim FC Strausberg vor. Nach dem 0:1 gegen den Regionalligisten FSV Union Fürstenwalde kam eine Mannschaft von einem ganz anderen Kaliber zum FCS. Der Oberligist ließ nichts zu und gewann das Spiel deutlich mit 4:0.

Dass die Partie nun wahrlich kein großer sportlicher Hit wurde, lag in erster Linie am Gast aus Berlin. Der kam praktisch aus dem Nichts nach Strausberg, denn die Mannschaft hatte erst ganz wenige Trainingseinheiten hinter sich. Bei den Kreuzbergern gab es in den vergangenen Monaten viel Unruhe, so dass man nach zahlreichen personellen Veränderungen von einem Umbruch sprechen kann. Neu ist zum Beispiel auch die Trainerbank. Adem Ötztürk und Co-Trainer Gökhan Aydin werden nun versuchen, den Traditionsverein wieder in ein erfolgreiches Fahrwasser zu bringen, denn mit Platz zehn in der Berlin-Liga nach der Saison 2018/19 wird wohl niemand so richtig zufrieden gewesen sein.

Teilweise gut kombiniert

Das Spiel der Strausberger war teilweise sehr schön anzusehen. Freuen kann sich Trainer Christof Reimann, dass seine Neuzugänge – eine offizielle Bestätigung aller Neuen wird es erst in den nächsten Tagen geben – sich schon gut in das Spiel einbringen konnten. Auffälligster Spieler war dabei der vom BFC Dynamo gekommene Meric Bölükbasi. Der 19-Jährige spielte bei den Berlinern in der A-Junioren-Mannschaft in der Regionalliga Nordost. Das Talent agierte vornehmlich im Mittelfeld und übernahm im Spiel gegen Türkiyemspor die Rolle des Regisseurs. Er war zudem für die Ausführung der Straus­berger Standards verantwortlich. Auch das erste Tor der Straus­berger bereitete er vor, das dann Luis Sutter bereits nach acht Minuten erzielte. Gleich eine Minute später baute der FC Strausberg seine Führung auf 2:0 aus. Felix Angerhöfer nutzte eine Schaltpause in der Abwehr der Berliner und schoss ein. Die Strausberger kombinierten teilweise sehr schön und vor allem die Achse auf der rechten Seite mit Bölükbasi und Sutter konnte durchaus gefallen.

Neuer MIttelstürmer

Das 3:0 (52.) erzielte Metin Karasu. Der bullige Mittelstürmer wechselte vom SV Sparta Lichtenberg. Kurz vor der Pause hatte der FC Strausberg die Chance, das Ergebnis noch klarer zu gestalten. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Berliner zeigte Schiri Max Mangold ein wenig überraschend auf den Elfmeterpunkt. Abdul Allamyar, ein weiterer möglicher Neuzugang für den FC Strausberg, der auch ein gute Partie ablieferte, konnte den Strafstoß allerdings nicht verwandeln. Berlins Torhüter Bilal Toktumur konnte den Ball halten.

Bölükbasi zum 4:0

Höhepunkt der zweiten Halbzeit war das Tor zum 4:0 (52.), das  Meric Bölükbasi erzielte. Damit war das Spiel dann auch gelaufen. Bei den Berlinern ließen die Kräfte deutlich nach und Trainer Christof Reimann wechselte im Anschluss komplett durch. Der Spielfluss war ein wenig dahin, und größere Tormöglichkeiten gab es nicht mehr.

Die Strausberger, die derzeit viermal in der Woche trainieren, werden am Donnerstagabend in Richtung Braunschweig aufbrechen. Dort geht es in ein intensives Trainingslager, bei dem zwei weitere Testspiele auf dem Programm stehen. "Sicherlich kann ich erst nach diesem Wochenende über größere Erkenntnisse im Hinblick auf den aktuellen Leistungsstand meiner Mannschaft reden", sagte Reimann.

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