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Fußball
Pokalsieg teuer bezahlt

Udo Plate / 13.08.2019, 06:00 Uhr
Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Eine turbulente Achterbahnfahrt der Gefühle durchlebten die Brandenburgliga-Fußballer von Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf bis die Hürde Fortuna Babelsberg im Brandenburger  Landespokalwettbewerb erfolgreich übersprungen wurde. Dabei strapazierte die Elf von Trainer Roman Sedlak die Nerven der mitgereisten Fans mit Verlängerung und Elfmeterschießen über Gebühr. "Es ist letztlich nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft in die nächste Runde eingezogen", brachte es Peter Drews, der stellvertretende Vorsitzende der Blau-Weißen, zielgenau auf den Punkt. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Vize allerdings 120 Minuten Fußball sowie einen Elfmeterkrimi in den Knochen.

Frühzeitig in Rückstand geraten

Lediglich elf Minuten benötigen die Platzherren, um die klassenhöheren Gäste durch Treffer von Tim Dethloff (6.) und Armin Schmidt mit 0:2 ins Hintertreffen zu bringen. Auch in der Folgezeit dominierte die Heimelf und die unerklärlich inaktiv wirkenden Blau-Weißen hatten weitere Schrecksekunden zu überstehen. Selbst ein Eigentor des Babelsbergers Justus Kautz zum glücklichen Anschlusstreffer (18.) löste den Knoten nicht.

Kapitän verletzt raus

Auch nach dem Wiederanpfiff offenbarten die Blau-Weißen fehlende geistige und spielerische Frische. Zu allem Überfluss musste auch noch der neue Kapitän Silvan Küter, bis dahin ein Aktivposten, nach einem herben Foul verletzt passen (67.). Mit reichlich Dusel sowie einem unwiderstehlichen Solo von Paul Westphal, der in der Nachspielzeit mustergültig für Anton Pfeiler  zum 2:2 (92.) auflegte, erreichte Petershagen-Eggersdorf die Verlängerung. Die verlief jedoch trotz einer nicht zu übersehenden Steigerung der Blau-Weißen torlos und so musste die Lotterie das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Mit drei parierten Elfmetern avancierte Schlussmann Kevin Pelzer zum Matchwinner und ließ die Gäste letztlich jubeln.

Moral bewiesen

"Die Jungs haben wirklich Moral bewiesen und alle Rückschläge weggesteckt. Selbst mich haben sie eines Besseren belehrt", machte Drews aus seinem Herzen nach dem glücklichen Weiterkommen der Sedlak-Truppe keine Mördergrube.

Blau-Weiß Petershagen-Eggresdorf: Kevin Pelzer – Paul Westpfahl, Martin Kohlmann, Steven Virhus, Dennis Rolke (65. Melvin Gohlke) – Tim Bolte,Florian Gerber, Hadi El-Jindaoui (46. Anton Pfeiler)  – Silvan Küter (71. Maximilian Weber), Maurice Ulm, Marvin Gaddhar

Schiedsrichter: Florian Lukawski (Post Zehlendorf) – Zuschauer: 83

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