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Die Prädikower Auflage der Aktion brachte über 1000 Euro Spenden für den Kirchenförderverein.

Benefizkochen
Kulinarisches mit Streicherklängen

Thomas Berger / 19.08.2019, 08:00 Uhr
Prädikow (Freier Autor) "Gefühlt hat das halbe Dorf mitgemacht", zeigte sich Cheforganisatorin Simona Koß, Vorsitzende des Fördervereins Dorfkirche Prädikow, am Ende überglücklich. Ebenso über das Ergebnis, denn die 1000-Euro-Grenze beim Erlös wurde übersprungen. Womit nun wieder ein großer Satz an Spenden der geplanten Sanierung des sichtbar mit Schäden wie großen Rissen im Mauerwerk aufwartenden Bauwerks zufließen kann.

Vereinsmitglieder, aber auch viele andere brachten sich ein. So steuerte SPD-Landtagskandidat Ravindra Gujjula erneut sein Chili con carne bei, gegenüber dem ersten Angebot vor einigen Monaten an der Prötzeler Schule aber im Schärfegrad um zwei, drei Stufen reduziert. Das Wildschwein von Familie Behnen aus dem Ortsteil zerging fast auf der Zunge, so zart war es, und Andi Loose steuerte Feta und Grillgemüse bei. Wer wollte, konnte sich von Rudolf Schlothauer, Simona Koß’ Vorgänger im Amt des Prötzeler Bürgermeisters, noch eine von dessen original Thüringer Bratwürsten auf den Teller legen lassen.

Dort prangten bei vielen schon kleine Berge der mindestens fünf, sechs verschiedenen Salate, die einfach Menschen aus dem Dorf vorbeigebracht hatten. Die Initiatorin schenkte ihre Kräutersuppe aus, die nicht nur allen Vegetariern und Veganern mundete. Hinzu gesellte sich das traditionelle Kuchenangebot der Vereinsmitglieder und das Dessert, mit dem sich abermals Amtsdirektor Karsten Birkholz am Benefizkochen beteiligt hatte.

Die kulinarischen Genüsse so unterschiedlicher Art standen jedoch an diesem Abend nicht allein, denn ergänzend bekamen die etwa 60 Besucher im Kirchhof mit dem Kräutergarten auch noch Kultur geboten. Albrecht Rau von der Kreismusikschule und seine Schützlinge setzten dem Schmaus gewissermaßen klangvoll das Sahnehäubchen auf. Erst zeigten Marlene Gellert, Friederike Schilling sowie Jacob und Pauline Rau solistisch ihr Können, mit weiterer Unterstützung gab es zum Schluss noch das Klezmerstück "Das Lied des weisen Mannes". Für dieses Programm hatte der Streichernachwuchs auch in den Sommerferien bei einem Camp noch extra geprobt.

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