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Im Park der Generationen Neuenhagen trafen sich am Sonnabend Jung und Alt. Zahlreiche Partner bereicherten das Programm.

Familienfest
Vielfalt ist Trumpf beim 11. Tag der Familie in Neuenhagen

Irina Voigt / 26.08.2019, 06:45 Uhr
Neuenhagen Während die Hosenbiene bei der Pollenernte an der blühenden Wegwarte nur zwischen 8 und 14 Uhr erfolgreich sein kann, hatten es die Neuenhagener und ihre zahlreichen Gäste etwas besser. Sie konnten ausschlafen, bevor am Sonnabend zum 11. Mal ab 11 Uhr ein abwechslungsreiches Programm zum Tag der Familie startete. Dann aber kamen sie in Scharen.

Zuerst führte sie der Weg auf dem Gelände zwischen Haus der Senioren und Haus der Begegnungen und des Lernens an der Fotoausstellung vorbei. Dort hatte Gabriele Niether, unter anderem federführende Sachbearbeiterin für die Umsetzung des Aktionsbündnisses "Neuenhagen summt", die eingesandten Fotoarbeiten aufgehangen. 35 Hobbyfotografen aus dem Ort, der Umgebung und bis aus Dresden hatten sich seit dem Aufruf im Frühjahr mit 150 Fotos übers Insektenleben daran beteiligt.

Mit Blick auf die Vielfalt der Bienen, Hummeln, Käfer,  Schmetterlinge, die bunte Blütenpracht auf den Arbeiten der Fotografen scheint die "Welt" in der Gemeinde durchaus in Ordnung. Gabriele Niether offenbart beim Betrachten Fachwissen, erklärt, dass der Spätblüher Hibiskus für die Bienenvielfalt wichtig ist, damit Insekten lange fündig würden.

Die Besucher entschieden mit über das schönste Foto, indem sie die Arbeiten mit Punkten kennzeichneten. 73 wurden für das Hummelfoto von Hans-Bodo Däumichen (Neuenhagen) vergeben, der damit als Gewinner des Wettbewerbs feststand.

Zum 11. Tag der Familie gab es ein Wiedersehen mit vielen langjährigen Partnern, den Kitas, der Arche, der Nabu-Ortsgruppe, dem IB mit seiner Oberschule, den Senioren, den Feuerwehrleuten oder der Polizei. Aber auch Neues hatten die Organisatoren um Andreas Sebastian zu bieten. So hatten Wolfgang Zeiser und René Schladensky neben dem Gemeindestand, wo emsig das Glücksrad gedreht wurde, ihren Tisch aufgebaut. Die beiden Kontaktsozialarbeiter haben im März ihre Tätigkeit als Streetworker aufgenommen. "Wir sind wie der ältere Bruder oder die große Schwester", sagt Wolfgang Zeiser. Auf Augenhöhe begegne man Jugendlichen dort, wo sie sich aufhalten, so am Bahnhof. Er ist selbst seit ein paar Monaten im Ruhestand, will aber erworbene Fähigkeiten und vor allem Erfahrungen aus 25 Jahren als Sozialarbeiter in Berlin noch weitergeben.

"Wir freuen uns über neue Partner an unsere Seite", sagte auch Bürgermeister Ansgar Scharnke. Er hoffe, man komme miteinander ins Gespräch und mache sich bekannt. Dann würden auch Neuzugezogene rasch merken, "wir sind ein gemütlicher Ort". Seine Aktentasche stünde am Gemeindestand. Dort könnten Besucher ihre Anregungen und Kritiken auf Zettel schreiben und hineinwerfen. Eine Stunde später zeigte ein Blick dorthin, dass noch eine ganze Menge Arbeit aufs Ortsoberhaupt zukommen könnte.

Karate-Kids an den Matten

In einer schattigen Ecke, wo für diesen Tag zusätzlich Hüpfburgen und Spielmöglichkeiten aufgebaut waren, hatten sich Freunde von Sina‘s Hundeschule zurückgezogen, verfolgten die "Vorführungen" der wohlerzogenen Hunde und stellten so manches Mal fest, wie viel der eigene Vierbeiner noch lernen müsste. Nach den sportlich-artistischen Darbietungen der Mädchen und Jungen vom Haus der Begegnungen und des Lernens hatten die Karate-Kids ihre Matten ausgebreitet und zeigten Übungen. So gar keine Zeit zum Ausruhen und Flanieren hatten indes die Akteure des Hauses der Senioren. Sie boten Herzhaftes vom Grill und Süßes aus dem Backofen.

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