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Fußball-Pokal
Geburtstagstorte gibt es im Bus

Aus besseren Zeiten: Strausbergs Anton Kohlfeld (links) setzt sich gegen Stendals Kevin Dagnet durch.
Aus besseren Zeiten: Strausbergs Anton Kohlfeld (links) setzt sich gegen Stendals Kevin Dagnet durch. © Foto: Udo Plate
Udo Plate / 06.09.2019, 06:15 Uhr
Seelow (MOZ) So viel steht fest: Die in der Meisterschaftsrunde nach vier Spieltagen immer noch sieglosen Oberliga-Fußballer des FC Strausberg haben alles andere als einen vielversprechenden Auftakt in die Spielzeit 2019/2020 hingelegt. Mit null Zählern und einem bedenklichen Torverhältnis mit 5:17 Treffern zieren die Schützlinge von Übungsleiter Christof Reimann das Tabellenende.

Da dürfte es jedem klar sein, dass die Stimmung bei den Blau-Weißen sich eben nicht im Steigflug befindet. "Es ist an der Zeit sich ein Erfolgserlebnis zu erarbeiten und das möglichst schnell", richtet Reimann seinen Blick auf die sonnabendliche Pokalpartie beim Tabellenzweiten der Brandenburgliga RSV Eintracht ab 15 Uhr. Vor allem die Abwehr offenbarte etliche Defizite. Durchaus denkbar, dass es die eine oder andere Änderung in der FC-Aufstellung gibt. "Aber wir haben akut mehr als nur die Baustelle Abwehr. Wir sind aber mit Nachdruck dabei, Lösungen für die Probleme zu finden, die uns auch wirklich weiterhelfen. Ich bin lange genug dabei und kenne das Geschäft", bleibt Reimann trotz des Fehlstarts in die Meisterschaftsrunde gelassen. In Stahnsdorf erwartet der FC-Coach eine stürmisch agierende Heimelf. "Wir treffen auf eine der spielstärksten Brandenburger Mannschaften, die fraglos von Beginn an versuchen wird, uns den Schneid abzukaufen. Auch wenn wir sicherlich ein ordentliches Brett zu bohren haben, bin ich guter Dinge. Natürlich müssen und werden wir uns steigern, um in Stahnsdorf zu bestehen. Aber Bange machen gilt für uns nicht", gibt sich Reimann vor dem Pokal-Trip optimistisch.

Der FC Strausberg hatte in der ersten Runde beim 6:1-Erfolg gegen den FSV Rot-Weiß Luckau aus der Landesklasse Ost keinerlei Mühe offenbart. Auch die Teltower kamen ohne Probleme mit einem 3:0 beim Landesligisten FSV Dynamo Eisenhüttenstadt weiter.

Weite Reise für Blau-Weiß

Blau-Weiß-Cheftrainer Roman Sedlak muss mit seinen Männern vom SV Petershagen-Eggersdorf weit reisen. Gegner ist der FSV Glückauf Brieske/Senftenberg aus der Landesliga Süd. Der Gastgeber ist derzeit Tabellenführer der Liga und hat in den drei Ligaspielen auch nur einen Gegentreffer kassiert. In der ersten Runde hatte der FSV mit 4:2 Fortuna Glienicke aus der Landesliga Nord bezwungen.

"Na ja, ganz ehrlich, ich habe am Sonnabend selbst Geburtstag und hätte mir für diesen Tag ein Heimspiel gewünscht. Zum Beispiel in einem Derby den FC Strausberg. Das Los wollte es so und nun müssen wir lange fahren", sagt Sedlak. "Dazu kommt ein unbequemer Gegner und ein Spiel, das wir längst noch nicht gewonnen haben. Wir werden etwas umstellen und zum Beispiel Anton Feiler, der derzeit in einer guten Verfassung ist, aber auch leichte Blessuren hat, am Sonnabend eine Pause gönnen. Andere Spieler  aus dem Team bekommen eine Chance, sich in Senftenberg zu empfehlen."

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