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Landespokal
Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf ist raus

Im Vier-Augen-Gespräch: Cheftrainer Roman Sedlak mit Blau-Weiß-Neuzugang Melvin Gohlke (rechts)
Im Vier-Augen-Gespräch: Cheftrainer Roman Sedlak mit Blau-Weiß-Neuzugang Melvin Gohlke (rechts) © Foto: Jörg Jankowsky
Jörg Jankowsky / 11.09.2019, 06:00 Uhr
Petershagen Für die Brandenburgliga-Fußballer des SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf ist der aktuelle Landes-Pokal-Wettbewerb Geschichte. 1:2 verloren die Doppeldörfler beim FSV Glückauf Brieske/Senftenberg, dem derzeitigen Tabellenführer der Landesliga Süd. Mit dem Cheftrainer der Blau-Weißen, Roman Sedlak, sprach Jörg Jankowsky nach dem Spiel.

Herre Sedlak, war in Pokalrunde zwei nicht etwas mehr drin für Blau-Weiß in Senftenberg?

Drin war dort für uns sicher mehr. Wir sind nach Senftenberg gefahren, um zu gewinnen. Die Mannschaft hat auch gar nicht so schlecht gespielt. Das Spiel hat sich eigentlich ganz gut angefühlt, obwohl es nicht der typische Pokal-Fight auf dem Rasen der Elsterkampfbahn war.

Was genau gab den Ausschlag für das Ausscheiden Ihrer Mannschaft?

Die ersten 20 Spielminuten der Partie gehörten ganz klar uns. Wir hatten mehr Ballbesitz und auch die bessere Ballpassagen. Bis ins letzte Drittel, dort waren wir jedoch nicht zielstrebig genug. Ein genialer Spielzug reichte dem Gastgeber zur Pausen-Führung, weil wir in dieser Situation auch nicht energisch genug gestört hatten. Bis zur Halbzeit gab es für uns durch Maurice Ulm und Melvin Gohlke zwei gute Einschussmöglichkeiten. Und auf der Außenbahn trieb Silvan Küter unser Spiel immer wieder an, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Nach dem Wechsel versuchten wir erneut alles. Leider vergeblich. In unserer Druck-  und Drang-Phase fiel durch einen weiteren sehenswerten Konter das 2:0 für den FSV Glückauf.

Hatte Blau-Weiß in den Schlussminuten noch Ausgleichschancen?

Nachdem Melvin Gohlke (85.) sein erstes Tor für uns erzielte, ich hatte an diesem Nachmittag so nicht mehr mit einem Treffer für uns gerechnet, ja. In der letzten Spielminute hätte es nach einem Foul an Ulm einen Strafstoß für uns geben müssen. Der Schiedsrichter hat diese Szene aber anders bewertet, das mussten wir dann halt akzeptieren. Doch wenn wir unsere Möglichkeiten insgesamt betrachtet konsequenter genutzt hätten, wäre auch auf unserer Seite das eine oder andere Tor gefallen.

Wurden in Senftenberg Spieler für die Meisterschafts-Punktspiele geschont? Erhielten demzufolge bisherige Reservisten Einsatzzeiten?

Eigentlich nicht. Anton Feiler und Florian Gerber blieben planmäßig zu Hause, Tim Bolte erst mal gesundheitsbedingt auf der Bank. Melvin Gohlke und Maximilian Weber liefen von Beginn an auf, die Neuzugänge sollen Schritt für Schritt an das Team herangeführt werden. Und Martin Kohlmann musste nach gut einer halben Stunde verletzt vom Platz.

Also gab es kein Geburtstagsgeschenk von der Mannschaft. War es somit eher ein gebrauchter Tag?

Na ja, ein gebrauchter Tag war es nun nicht unbedingt. Am Ende hat wie gesagt die letzte Zielstrebigkeit beim Abschluss gefehlt, um aus Senftenberg erfolgreich zurückzukommen. Der Wille war ja erkennbar und unser Spiel für mich auch okay. Wenn man(n) an seinem Geburtstag schon 320 Kilometer zum Fußballspiel unterwegs ist, will man natürlich auch siegen. Am Abend habe ich zu Hause trotzdem ein wenig gefeiert.

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