Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Leichtathletik
Sigmar Grabow hängt seine Laufschuhe an den Nagel

Überraschung beim Strausseelauf: Jacqueline Mundt aus Hennickendorf hatte Medaillen besorgt. Eine verlieh sie Jenny Schulz für ihre gute Laufleistung.
Überraschung beim Strausseelauf: Jacqueline Mundt aus Hennickendorf hatte Medaillen besorgt. Eine verlieh sie Jenny Schulz für ihre gute Laufleistung. © Foto: Edgar Nemschok
Edgar Nemschok / 05.10.2019, 06:00 Uhr
Strausberg (MOZ) "Man muss sich ein wenig an die Temperaturen und wohl auch an den Regen gewöhnen. Vor einer Woche beim Berlin-Marathon war es schließlich ganz ähnlich", sagte trotzdem gut gelaunt Uta Pippig, die auch beim diesjährigen Strausseelauf unbedingt mit dabei sein wollte. Die ehemalige Olympiateilnehmerin über die Marathondistanz kennt sich aus und weiß, wie man sich auf einen solchen Lauf vorbereitet und was man beachten soll.

Doch der Lauf rund um den Straussee ist auch für viele Hobbyläufer und Freizeitsportler interessant. Aus Petershagen-Eggersdorf kamen zum Beispiel Oliver Wittki und sein neunjähriger Sohn Luca. Beide wurden Vierte in ihrer Altersklasse. "Allerdings war mein Kleiner eine Minute schneller unterwegs als ich", sagte Oliver Wittki.

Was alles auf der Strecke passieren würde, konnte auch Manfred Grabbert aus Strausberg nicht vorhersehen. "Ich habe zwar ein wenig trainiert, doch an erster Stelle will ich durchhalten und möglichst unter einer Stunde die 9,2 Kilometer absolvieren." Mit einer Zeit von 47:08 Minuten wurde er Vierter in seiner Altersklasse der M 60.

Jenny Schulz kommt aus Hoppegarten und gewann die 4,1 Kilometer in der Altersklasse W 60. "Strausseelauf muss einfach sein. Irgendwann habe ich beim Treppensteigen festgestellt, dass mir schnell die Puste ausgeht. Jetzt hat mich das Lauffieber erwischt", sagte sie trotz des miesen Wetters gut gelaunt.

Und so gab es die vielen kleinen Geschichten am Rande des Geschehens. Zum Beispiel, dass Thomas John-Schenk von der Turn-Talentschule in Strausberg die Startpistole behüten musste. Diese übergab er der Strausberger Bürgermeisterin Elke Stadeler für die Hauptläufe der Frauen und Männer über 9,2 Kilometer.

Kleine Randgeschichten

Eine Geschichte ist auch die von Lauflegende Sigmar Grabow, der sich nun endgültig zurückziehen möchte. "Das wird heute mein letzter Lauf sein", sagte er und versprach, die 9,2 Kilometer zu genießen. Er startete in der M 80 und lief 1:32 Stunden. Grabow hatte beim Strausseelauf 17-mal gewonnen, wie er berichtet.

Gern mitgelaufen wäre auch Jens Friedebold vom Edeka Center im Strausberger Handelscentrum. "Wir unterstützen nicht nur finanziell die KSC-Veranstaltung", sagte Friedebold. Wie er verriet, waren viele Läufer auch aus seinem Unternehmen mit dabei. Zum Beispiel Niclas Vater und Sascha Peterman. "Eine gesunde Lebensweise gehört bei uns zur Unternehmensphilosophie. Wir sind gern dabei."

Von allen Läufern wurde eine neue Idee des Veranstalters sehr gelobt. Im Cross-Teil der Laufstrecke hatte man nämlich die hoch stehenden Wurzeln farblich gekennzeichnet, um das Gefahrenpotenzial zu minimieren.

In einer der nächsten Ausgaben der Märkischen Oderzeitung werden auch die Ergebnisse der einzelnen Disziplinen und Altersklassen veröffentlicht.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG